Namensgeber: Ayurveda ist das zirka 3500 alte, schriftlich überlieferte Gesundheitssystem Indiens.
Zusammensetzung/Theorie: Ayurveda umfasst ein ganzheitliches Gesundheitskonzept indischen Ursprungs. In jedem Menschen sind die Lebensenergien Vata, Pitta und Kapha unterschiedlich enthalten, das eine individuelle Auswahl von Lebensmitteln und Mahlzeiten begründet.
Die Basis aller drei Lebensenergie-Typen ist eine frische, lakto-vegetabile Kost, die Milchprodukte und pflanzliche Lebensmittel enthält. Fleisch, Fisch und Eier sollten nur begrenzt aufgenommen werden. Der Ayurveda wird durch Ernährungsregeln (zum Beispiel die Lebensmittelauswahl und deren Zubereitung), Meditation und Yoga unterstützt.
Als Dauerkost geeignet: ja
Möglicher Nährstoffmangel an: eventuell Mineralstoffen wie Jod, Zink, Eisen und B-Vitamine
Ernährungswissenschaftlich nachvollziehbar: Nein (zumindest aus der westlichen Sichtweise), die Theorie des Ayurveda mit den individuellen Ernährungstypen der unterschiedlichen Lebensenergien ist aus ernährungswissenschaftlicher Sicht ein unhaltbares Konzept.
Ernährungsmedizinisch sinnvoll: Ja, bei Ayurveda wird eine lakto-vegetabile Kost (Kost aus pflanzlichen Lebensmittel kombiniert mit Milch und Milchprodukten) verzehrt, dessen Energie-, Nähr- und Wirkstoffzufuhr ausgewogen ist. Positiv ist auch der eingeschränkte Verzehr von Fleisch und Eiern. Ayurveda ist aus rein ernährungsmedizinischer Sicht ohne die Berücksichtigung der Lebensenergien als empfehlenswert zu beurteilen.
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