Namensgeber: der US-amerikanische Arzt Dr. Robert C. Atkins
Zusammensetzung/Theorie: Nach der Atkins-Diät sind die Kohlenhydrate und nicht das Fett Ursache des Übergewichts (Adipositas). In den ersten Wochen der Diät werden nur sehr geringe Mengen (ein bis 16 Gramm täglich) Kohlenhydrate (zum Beispiel in Brot, Kartoffeln, Reis und Nudeln) aufgenommen, was den Organismus in die Fettverbrennung zwingen soll. Mit fortschreitender Zeit wird die Kohlenhydrataufnahme auf maximal 40 Gramm pro Tag gesteigert.
Stark eingeschränkt sind weiterhin Obst, Gemüse, Fruchtsäfte und Süßigkeiten. Eiweiß und Fett , zum Beispiel in Fleisch, Käse, Eiern, Fisch, Wurst und Mayonnaise dürfen uneingeschränkt gegessen werden, wodurch vermehrt Stoffwechselabbauprodukte (Ketonkörper) im Organismus produziert werden. Die Folge sind Übersäuerung des Körpers und große Flüssigkeitsverluste.
Ernährungsmedizinisch sinnvoll : Nein, die Atkins-Diät ist extrem kohlenhydratarm, wodurch Mangelerscheinungen auftreten können. Die extrem hohe Eiweiß- und Fettzufuhr können zu hohen Cholesterin- und Purinspiegeln im Organismus führen, die auf Dauer gesundheitsgefährdend sein können. Durch die begrenzte Auswahl an Nahrungsmitteln ist die Atkins-Diät relativ einseitig. Der Mineral- und Vitaminmangel soll durch die Einnahme von Tabletten ausgeglichen werden.
Kommentar: Ein Lerneffekt tritt bei dieser gesundheitsgefährdenden Diät nicht auf. Sport spielt bei der Atkins-Diät keine Rolle.
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