Als besonders vorteilhaft erweist sich bei der so genannten Diätnahrung sicher die leichte Handhabung. Die Zubereitung ist einfach und schnell und ein guter kontrollierter Gewichtsverlust ist bereits in kürzester Zeit zu erreichen.
Hinzu kommt, dass der Alltagsstress, mit dem die meisten gerade zu Beginn einer Diät häufig zu kämpfen haben, hier kaum der Rede wert ist: kein Planen, kein Einkaufen, kein Kochen und die Küche bleibt sauber. Das Diät-Pulver oder -Granulat wird mit Flüssigkeit angerührt oder das komplette Fertiggericht in die Mikrowelle geschoben - fertig ist die Mahlzeit.
Als Einstieg zu einer Gewichtsreduktion ist Diätnahrung nach individueller Prüfung für etwa ein bis maximal vier Wochen durchaus geeignet. Durch die definierte Zusammensetzung ist die Versorgung mit allen lebensnotwendigen Nährstoffen bei einer geringen Energiezufuhr von 800 bis 1200 Kilokalorien gewährleistet.
Gute Idee, aber keine Dauerlösung
Als Dauerkost sollte spezielle Diätnahrung allerdings nicht betrachtet werden, da die Lösung von Gewichtsproblemen nicht in speziellen Diätprodukten, sondern in langfristig veränderten Essgewohnheiten (fettreduzierte, kohlenhydratreiche, ausgewogene Mischkost) gepaart mit ausreichend Bewegung zu finden ist. Die Ursachen von Übergewicht werden durch den alleinigen Einsatz von Diätnahrung nicht behoben.
Auch besteht die Gefahr, dass durch die Diätnahrung Heißhunger entsteht. Denn das gängige Diätessen ist nicht immer ein Hochgenuss, sondern schmeckt oft ein wenig fade. Folge: Die Lust auf kulinarische Befriedigung wächst und es wird gierig nach leckeren, oft sehr fett- oder zuckerhaltigen Lebensmitteln Ausschau gehalten.
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