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Stopp den Diätirrtümern: Mit Wissen zum Wunschgewicht Teil II

Ob es tatsächlich so ist, dass mehrere kleine Mahlzeiten besser sind als drei große und Ausdauersport erst nach 30 Minuten etwas bringt, haben Sie ja nun bereits nachlesen können. Hier also die Aufklärung der nächsten Halbwahrheiten und Irrtümer in Bezug auf das Thema Diät. Viel Spaß beim Lesen und viel Erfolg beim Umsetzen.

1. Wer fastet, verliert besonders schnell Gewicht
Dem Essen eine Zeitlang komplett abzuschwören, ist nicht der Weg zum Wunschgewicht. Denn wenn der Körper nichts bekommt, schaltet er automatisch auf Sparflamme und verbraucht weniger Kalorien. Essen Sie schließlich irgendwann normal weiter, entsteht der berühmte Jo-Jo-Effekt, weil der Körper nicht so schnell wieder auf Normalbetrieb umschalten kann. Folge des verlangsamten Stoffwechsels: Der plötzliche Nahrungsüberschuss verwandelt sich in Hüftgold und Po-Polster. Bei einer ausgewogenen Diät hingegen arbeitet der Stoffwechsel optimal. Sie nehmen etwa ein halbes Kilo pro Woche ab und verlieren so langsam aber stetig Pfunde.

2. Kartoffeln und Nudeln schaden der Figur
Nudeln und Kartoffeln spenden in der Vollkornvariante beziehungsweise mit Schale wertvolle Kohlenhydrate und wenig Fett. Zwar gilt auch hier wieder, wer Unmengen verzehrt und sich kaum bewegt, muss sich auf Grund der negativen Energiebilanz nicht wundern, wenn die Pfunde anwachsen. Doch grundsätzlich gilt: 200 Gramm gekochte Kartoffeln enthalten nur etwa 130 Kalorien, die gleiche Menge an Nudeln knapp 300 Kalorien. Nicht so bei Frittiertem wie Pommes und Kartoffelspalten, die schlagen dagegen mit etwa 600 Kalorien pro beschriebener Portion zu Buche. Fazit: Nicht die Kartoffeln oder Nudeln an sich sind also das Problem, sondern die Zubereitung oder auch die hinzugefügten (Sahne-)Saucen.

3. Frisches Gemüse besser als die Tiefkühlvariante
Das ist so nicht richtig. Tiefkühlkost kann sogar gesünder sein als andere Nahrungsmittel. Denn das Gemüse wird oft frisch vom Feld schockgefroren, so dass licht- und luftempfindliche Vitamine erhalten bleiben. Wenn Sie also keine Lust haben, Paprika, Zucchini und Co. zu waschen und zu schneiden oder es mal wieder schnell gehen muss, greifen Sie ruhig auf Tiefkühlgemüse zurück ? besonders jetzt zur Winterszeit. Achten Sie nur darauf, dass auf der Verpackung keine Butter oder Saucen ausgezeichnet sind.

4. In der Sauna nimmt man ab
Die überflüssigen Pölsterchen einfach durch Wärme schmelzen lassen ? das wäre wirklich sehr praktisch. In der Realität ist es jedoch so, dass Sie Ihrem Körper in der Sauna zwar etwas Gutes tun und Ihr Immunsystem stärken. Jedoch verliert der Körper durch das Schwitzen zwar Wasser, aber leider kein Fett.

5. Schweiß als Konditionsanzeiger
Generell ist es falsch, vom Schwitzen auf den körperlichen Zustand zu schließen. Denn die Temperaturregulierung ist teilweise Veranlagung.


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