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Schlauer schlemmen mit dem Weihnachtsmarkt-Wegweiser

Alle Jahre wieder ziehen sie Jung und Alt in ihren Bann. Die hell erleuchteten Weihnachtsmärkte mit dem bunten Buden-Allerlei und den vielfältigen Leckerbissen sind ein echtes Adventszeit-Muss. Und da an ihnen kein wirkliches Vorbeikommen ist, bleibt nur wieder der übliche Vorsatz, sich diesmal ein wenig zurückzuhalten? Nein, so spaßfrei muss Ihr diesjähriger Weihnachtsmarkt-Bummel nicht ablaufen. Die Lösung heißt nämlich nicht darben, sondern die richtige Auswahl treffen. Werfen Sie also erst einen Blick auf unseren praktischen Weihnachtsmarkt-Wegweiser bevor Sie sich ins kulinarische Getümmel stürzen.

Mandeln, Maronen und Lebkuchenherzen
Geröstete Maronen sind eine knusprige fett- und kalorienarme Alternative auf dem Weihnachtsmarkt. Sie machen satt und enthalten gesunde Mineralstoffe und Vitamine. 100 Gramm geröstete Esskastanien haben nur 200 Kilokalorien (die Sie schon durch 25 Minuten Aerobic wieder loswerden). Im Gegensatz zu gebrannten Mandeln, deren 500 Kilokalorien pro 100 Gramm schon eine volle Aerobic-Stunde fordern. Der Grund: Die Nüsse haben einen hohen Fettanteil, die gebrannte Außenhülle enthält jede Menge Zucker. Und wie stehts mit dem Lebkuchenherz-Klassiker? Den bekommen Sie nur mit zwei Stunden joggen wieder von den Hüften. Ein 200 Gramm Herz liegt mit 860 Kalorien ganz vorn auf der Sündenliste.

Glühwein, Punsch und Tee
Ohne Glühwein geht zwischen den Schlemmerbuden gar nichts? Das sollten Sie sich gut überlegen. Denn ein Becher Glühwein schlägt mit etwa 200 Kilokalorien zu Buche. Und um die wieder loszuwerden, müssten Sie schon mindestens 25 Minuten Treppen steigen. Zwar ist Glühwein manchmal mit vielen leckeren gesunden Gewürzen angereichert, wie etwa Zimt und Kardamom, die auch noch aphrodisierend wirken sollen, aber der Zucker hats eben in sich. Leichter wäre da die Variante Tee mit Rum oder heißer Fruchtpunsch ohne Alkohol.

Schmalzgebäck, Puffer und Crêpes
Schmalzgebäck und Kartoffelpuffer werden schwimmend in Fett ausgebacken ? da kann sich jeder schon vorstellen, dass diese Speisen mit etwa 700 Kilokalorien (erfordern eine Stunde schnelles Radfahren) pro Stück nicht gerade zu empfehlen sind. Halten Sie sich lieber an die kalorienarmen Varianten wie Brezeln oder Waffeln und Crêpes ohne Sahne.

Bratwurst, Champignons, Chinapfanne
Eine 200 Gramm schwere Rostbratwurst bringt es auf rund 600 Kilokalorien (wieder loszuwerden durch 75 Minuten Skilanglauf) und besteht zu einem Drittel aus Fett. Champignons mit Knoblauchsauce liegen mit 320 Kilokalorien pro Portion (40 Minuten Skilanglauf) ebenfalls noch ganz weit vorn auf der Fettfallenskala, während Burgunderschinken oder eine Chinapfanne deutlich bessere Alternativen sind.

Bratapfel und Maiskolben
Bratäpfel sind lecker, machen satt und sind auch noch gesund. Sie enthalten Pflanzenstoffe, die den Cholesterinspiegel senken, antibakteriell wirken und vor Erkältungen schützen. Allerdings weisen die gefüllten Varianten auch etwa 400 Kilokalorien pro Stück auf (zu verbrennen durch 50 Minuten Fußball spielen), während ungefüllte mit lediglich 90 Kilokalorien jedoch eine sinnvolle Lösung sind. Auch ein glasierter Apfel ist zu empfehlen. Er ist mit 200 Kilokalorien (eine Stunde schwerer Hausputz) immer noch ratsamer als der gefüllte Bratapfel ebenso wie ein Maiskolben (120 Kilokalorien) ? allerdings ohne Butter.

Extra-Tipp: Teilen Sie sich die Portionen. So müssen Sie nicht ganz verzichten, sparen aber die Hälfte an Kalorien ein.


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