Newsletter-Thema
Essengehen mit Köpfchen: Ihr Restaurantführer für die deutsche Küche

Wie Sie beim Italiener mit gutem Gewissen und guter Figur aus dem Abend wieder herauskommen, haben Sie ja bereits in unserem Newsletter zur italienischen Küche erfahren. Doch da nicht nur unsere glutäugigen europäischen Nachbarn üppige Gerichte und verführerische Desserts zu bieten haben, möchten wir Ihnen diesmal mit dem Restaurantführer für die deutsche Küche einen kleinen Wegweiser durch heimatliche Gaumenfreuden aufzeigen. Im nächsten Monat folgt dann das China-Restaurant.

Immer mehr deutsche Starköche entdecken die regionalen Köstlichkeiten neu, locken mit fettarmen Fischgerichten und schmackhaften Beilagen. Die deutsche Küche erlebt mit leichten Varianten beliebter Klassiker eine Renaissance. Doch leider ist dieser Trend noch nicht bis in alle Restaurants und Kantinen vorgedrungen. Und so lange es hier und da noch etwas deftiger zugeht, sind Sie mit unseren praktischen Tipps in jedem Fall auf der sicheren Seite.
  • Wählen Sie zur Vorspeise einen Salat, wie zum Beispiel Feldsalat oder einen gemischten Gartensalat. Der stillt den ersten Hunger und ist reich an Vitaminen. Vorsicht bei Krabbencocktails oder Heringssalat: Hier ist Mayonnaise der Hauptbestandteil. Wenn Sie etwas Warmes vorneweg bevorzugen, bestellen Sie eine klassische Hühner- oder Gemüsebrühe statt der cremigen Suppen, die mit viel Sahne zubereitet werden.

  • Essen Sie sich an den sogenannten „Beilagen” satt. Probieren Sie heimische Gemüsesorten wie Sauerkraut, Rotkohl, Rosenkohl oder Spinat. Lassen Sie die oft angebotenen Bratkartoffeln, Kroketten oder den Kartoffelsalat links liegen und fragen Sie stattdessen nach Pellkartoffeln oder Reis.

  • Bestellen Sie, wenn Sie Fleisch essen, fettarme Sorten wie Puten-/Hähnchenbrust, Filet oder Steak. Schauen Sie auf der Speisekarte großzügig über das panierte Schnitzel, den Schweinebraten mit Kruste, die Bratwurst oder Frikadellen hinweg.

  • Fisch ist eine gesunde Alternative zu Fleisch. Die heimischen Meerestiere schmecken herrlich und können besonders frisch genossen werden. Entscheiden Sie sich vorzugsweise für gedünstete, fettarme Fische wie zum Beispiel Forelle und machen Sie einen Bogen um panierten Fisch. Wenn zerlassene Butter dazu gereicht wird, gehen Sie sparsam damit um.

  • Das Besondere und leider auch das „Gefährliche” an der deutschen Küche sind die Saucen. Haben Sie diese besonders im Blick.

  • Versuchen Sie, möglichst auf den Nachtisch zu verzichten. Denn Schwarzwälderkirschtorte beispielsweise ist vom Energiegehalt betrachtet fast schon eine eigenständige Mahlzeit. Und wenn es Sie dann doch nach etwas Süßem gelüstet, wählen Sie Kompott, Rote Grütze oder einen Obstsalat.


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