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Sportlich fit trotz Schmuddelwetter
Es regnet, der Wind ist unangenehm kalt. Und obwohl die Tage langsam bereits wieder heller werden, kommt es uns so vor, als wäre es permanent dunkel und trüb. Es ist einfach ungemütlich draußen. So ungemütlich, dass jeder überflüssige Schritt vor die Tür vermieden wird und das Sofa zum besten Freund mutiert. Bleiben Sie nicht auf der bequemen Couch sitzen. Sie werden es bereits im Frühjahr bitter bereuen. Aber bei dem Wetter wagt sich doch kein Jogger, Walker oder Radfahrer vor die Tür? Doch, denn wer auch in den Wintermonaten trainiert, tut sich ausschließlich etwas Gutes. Hier profitieren nicht nur die Figur und das Herz-Kreislauf-System, sondern auch Seele und Ausstrahlung. Bewegung an der frischen Luft verleiht einen klaren Teint, setzt Glückshormone frei und vertreibt den Winterblues. Außerdem stärkt der
Sport in der Kälte die Abwehrzellen, so dass Schnupfen und Co. Ihnen viel weniger anhaben können.
Was für die meisten Leichtathleten gut ist, kann für Sie nicht schlecht sein. Nehmen Sie sich ein Beispiel an den Profi-Sportlern. Diese legen im intensiven Wintertraining die Basis für den Sommer. Denn der mitteleuropäische Winter schränkt deutlich weniger ein, als viele glauben. Manch einer wird - wenn der innere Schweinehund erst mal besiegt wurde - hinterher vielleicht sogar feststellen, dass die Belastung in der kälteren Jahreszeit angenehmer ist als bei drückenden Temperaturen.
Setzen Sie auf funktionelle Kleidung
Tragen Sie mehrere Schichten übereinander, die nicht eng anliegen, damit sich zwischen den Lagen Luftpolster bilden können. Jacke und Hose sollten regen-, wind-, schneeabweisend und trotzdem atmungsaktiv sein. Ziehen Sie sich warm genug an. Nicht ausreichend gewärmte Muskeln verursachen Muskelkater oder Zerrungen. Tragen Sie am besten zwei Lagen aus schweißableitender Kunstfaser und darüber eine Jacke. Wenn es Ihnen zu warm wird, öffnen Sie einfach ein wenig den Reißverschluss. Ziehen Sie die Jacke aber nicht aus, denn durch das vorherige Schwitzen verlieren Sie jetzt noch mehr Wärme und laufen Gefahr, sich zu erkälten. Besser Sie halten durch, bis Sie wieder zu Hause sind und laufen beim nächsten Mal mit einer Kleidungsschicht weniger unter der Jacke los. Für die nicht so kälteempfindlichen Beine genügt eine enge, lange Hose aus Funktionsmaterial. Wer leicht friert, kann zusätzlich eine dünne Regenhose anziehen.
Halten Sie Kopf und Füße warm
Wussten Sie, dass rund 40 Prozent der Körperwärme über Kopf und Hals verloren gehen können? Eine (am besten wasserabweisende) Mütze schützt vor zusätzlichem Wärmeverlust durch Kälte oder Regen. Sie sollte also in dieser Jahreszeit ein ständiger Begleiter sein. Auch die Handschuhe nicht vergessen. Wem das schnell zu warm wird, für den sind dünne Baumwollhandschuhe die ideale Variante zum Schutz gegen die Kälte. Die Füße schützen Sie am besten mit dickeren Socken. Die Schuhe dürfen allerdings dadurch nicht zu eng werden. Sonst werden Ihre Zehen kalt und nicht mehr ausreichend durchblutet.
Vernunft fängt mit W wie Warm-up an
Auch die Gestaltung der Aktivität muss dem Wetter angepasst sein. Wie der Motor eines Autos benötigt nämlich auch der menschliche Körper eine gewisse Zeit, um Betriebstemperatur zu erlangen. Verlängern Sie Ihr Warm-up und gehen Sie das anschließende Training langsam an. Denn Ihr Stoffwechsel ist zunächst ausschließlich damit beschäftigt, die Körpertemperatur in der kalten Außenluft hochzuhalten. Verlegen Sie abschließende Dehnungsübungen ins Warme, um einer Auskühlung in verschwitzter Kleidung vorzubeugen.
Vorsicht vor Dunkelheit und Glätte
Wenn es in den Wintermonaten früh dunkel wird, sorgen Reflektoren an Schuhen, Hose, Jacke oder Mütze für Sicherheit. Meiden Sie außerdem dunkle Waldwege und nehmen Sie lieber die beleuchtete Straße. Sollten Sie walken, lohnt es sich, auf die nordische Variante zurückzugreifen, da Ihnen die Stöcke bei Matsch und Glätte gute Dienste leisten.
Atmen Sie, aber richtig
Beim Wintertraining sollten Sie ausschließlich durch die Nase atmen. Die Schleimhäute in Nase und Nebenhöhlen wärmen die Atemluft an. Das beugt Atemwegserkrankungen vor. Wer das Gefühl hat, so nicht genug Sauerstoff zu bekommen, kann auch durch den Mund einatmen, wenn die Luft mit einem Schal davor vorgewärmt wird.
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