Ob chili-scharf oder süß-sauer, der Geschmack Asiens erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Die aromatisch gewürzten Reis- und Nudelgerichte sind aus der modernen Küche nicht mehr wegzudenken. Kein Wunder, denn die exotische Küche hat so einiges zu bieten.
Die Farbenvielfalt der exotischen Zutaten reizt unsere Sinne. Gewürze wie Koriander und Curry schmeicheln dem Gaumen. Ingwer und Galgant regen die Fettverdauung an und stärken das Immunsystem. Meerestiere und frisches Gemüse sind nicht nur lecker, sondern gesund. Wer sich jedoch auf dieser Information ausruht und glaubt, im Chinarestaurant ohne Fettpolstersorge schlemmen zu dürfen, irrt. Denn Ente und Gebackenes haben es nun mal in sich. Lesen Sie deshalb nach unseren Restaurantführern für die
deutsche und
italienische Küche unseren Wegweiser durch fernöstliche Köstlichkeiten.
- Starten Sie das Essen mit einer frischen Suppe. Tom Yam Gung (mit Meeresfrüchten) oder Tom Yam Gai (mit Huhn) auf Brühebasis (nicht zu verwechseln mit der fettreicheren Tom Khaa Gai mit Kokosmilch) sind schmackhaft und leicht. Damit ist der erste Hunger bereits gestillt und Sie können sich mit Muße auf den Hauptgang freuen. Wahlweise können Sie die Vorspeise auch in einen fettarmen Hauptgang verwandeln, indem Sie die Suppe mit einer Extraportion Reis bestellen.
- Gedünstetes Gemüse mit Huhn oder Fisch und einer Schale Duftreis schmeckt köstlich. Für Vegetarier bieten asiatische Restaurants auch zahlreiche Wok-Gemüsegerichte an.
- Wenn Sie Fleisch oder Fisch bestellen, ist die gegarte oder gegrillte Variante empfehlenswert. Eine besondere Köstlichkeit: Fisch, der im Bananenblatt zubereitet wurde.
- Egal, ob als Vor- oder Hauptspeise: Frisches Sushi ist gesund und lecker.
- Zum Nachtisch locken exotische Obstsorten wie zum Beispiel Mango, Papaya, Trauben oder Melone.
- Zu den Mahlzeiten wird traditionsgemäß Tee getrunken. Ob Jasmin-, Grün- oder Ingwertee, mit dieser schmackhaften Alternative lässt es sich gleich viel leichter auf kalorienreiches Bier oder den obligatorischen Wein verzichten.
- Gerichte mit Teigmantel (frittierte Wan-Tan, Tempura, gebackene Banane etc.) sollten Sie lieber unbeachtet lassen. Frühlingsrollen klingen zwar gesund, sind jedoch ebenfalls frittiert. Speisen aus dem Wok oder dem Bambus-Dämpfer hingegen sind gesund und leicht bekömmlich.
- Vorsicht bei gebratenem Reis und Nudeln. Diese werden zusätzlich mit Öl zubereitet. Entscheiden Sie sich lieber für die gedünstete Variante.
- Auch beim Fleisch kommt es auf die Auswahl an. Während Ente sehr fetthaltig ist, haben Huhn und Fisch deutlich weniger Kalorien.
- Saucen haben es wie überall in sich. Gerade die beliebte Erdnusssauce besteht hauptsächlich aus Erdnüssen und Öl. Greifen Sie lieber zur klassischen Sojasauce.
- Bei der Nachspeise lieben es die Asiaten süß: gebackene Bananen, Kokosmilchpudding oder Reisbällchen in Kokoscreme. Das Dessert hat die Aufgabe, den Gaumen nach der scharfen Hauptspeise zu "versöhnen". Wenn Sie auf diesen typischen Abschluss nicht verzichten mögen, teilen Sie sich eine Portion mit Ihrer Begleitung.
Eine besonders große Vielfalt der asiatischen Küche erschließt sich Ihnen, wenn Sie sich mit Freunden mehrere Gerichte gemeinsam bestellen. So kann jeder vom anderen probieren. Versuchen Sie außerdem einmal, mit Stäbchen zu essen. Das macht Spaß und ist mit der richtigen Technik gar nicht so schwer. Lassen Sie sich einfach vom Kellner zeigen, wie es geht. Sie werden merken, dass Sie mit Stäbchen automatisch langsamer und genussvoller essen und viel eher satt sind. Figur und Magen werden es Ihnen danken.
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