Sonnige Tage, laue Lüftchen – nach einer kurzen Regenpause ist das warme, trockene Wetter wieder da, das uns bereits im April erfreut hat. Und damit auch der Wunsch nach dem ultimativen Synonym für Sommer: Grillen. Fleisch, Würstchen und Saucen mit viel Mayonnaise haben wieder Hochkonjunktur. Aber halt: Wollten wir nicht eigentlich diesen Sommer in unseren Badesachen knackig aussehen?! Mal ganz abgesehen davon, dass häufiger Fleischkonsum nicht empfehlenswert ist. Mehr als ein- bis zweimal pro Woche sollte das tierische Produkt nämlich nicht auf unseren Tellern liegen. Deshalb verraten wir Ihnen jetzt pünktlich zum Saisonstart, wie Sie figurfreundlich und lecker "brutzeln" können, ohne am Ende des Sommers selbst mit dickem Bauchspeck gesegnet zu sein.
- Stellen Sie verschiedene Rohkostsalate bereit, die Sie als Vorspeise knabbern können. Dann ist der größte Hunger bereits verflogen und Sie fallen nicht ungebremst über das Grillfleisch her, wenn das Anzünden der Glut länger gedauert hat als geplant.
- Probieren Sie gegrilltes Gemüse in verschiedenen Variationen. Sie können es pfeffern, salzen, mit Kräutern versehen und in Alufolie legen oder auf kleine Spieße stecken. Sie werden sehen: So schleichen sich Paprika, Zucchini, Auberginen, Mohrrüben, Tomate und Co. selbst in die Herzen hartnäckiger Gemüse-Verweigerer.
- Haben Sie schon einmal Früchte gegrillt? Dazu eignen sich Obstsorten wie Äpfel, Birnen oder Bananen. Einfach mit Schale auf den Grill legen und schön braun werden lassen. Das schmeckt auch in Kombination mit Fisch – am besten als Spieß. Der krönende Abschluss: ein Joghurt-Curry-Dip.
- Gegrillter Fisch (in Alufolie, dann bleibt er schön saftig) ist eine fettarme Alternative zu Fleisch und Würstchen. Die Eskimos beweisen es. Die Tatsache, dass sie wesentlich seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden, ist unter anderem auf ihren Fischkonsum und die darin enthaltenen Omega-3-Fettsäuren zurückzuführen. Greifen Sie also zu. Dabei sollten fettarme Fischarten wie Kabeljau, Barsch oder Dorsch im Wechsel mit "fetten" Fischen wie Hering, Lachs, Makrele oder Thunfisch auf dem Grillrost liegen. Und wenn es doch mal Fleisch sein soll: Die fettbewusste Wahl heißt Pute, Hähnchenbrust oder Schweine-/Rinderfilet.
- Verzichten Sie auf fertige Salatsaucen oder Kräuterbutter. Rühren Sie sich Ihr eigenes Dressing mit fettarmem Naturjoghurt oder Senf, Kräutern, Gewürzen, Essig und Zitronensaft an. Und als Dipp zu Kartoffeln, Fleisch und Fisch: Magerquark mit Mineralwasser anrühren und mit Salz, Pfeffer sowie frischen Kräutern würzen.
- Servieren Sie Pell- oder Folienkartoffeln zum Gegrillten. Die machen länger satt und sind besser als Kartoffelsalat mit Mayonnaise, Bratkartoffeln oder Baguette.
- Vorsicht mit den Saucen, die enthalten meist ordentlich Kalorien. Wenn Sie nicht komplett verzichten mögen, ziehen Sie die roten Versionen den weißen vor, da letztere meist mit Mayonnaise zubereitet sind.
- Und wie steht's mit den flüssigen Kalorien? Auch wenn normalerweise Bier zum Grillabend dazugehört, Weißweinschorle ist lecker und hat viel weniger Kalorien. Und passt doch auch hervorragend zum lauen Sommerabend.
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