Der Sommer war verregnet und kühl. Das hat auch sein Gutes. Denn das mögen Pilze. Zwar gibt es sie das ganze Jahr über, da viele Sorten gezüchtet werden. Doch ist die Hochsaison in den Monaten September bis Oktober und auch noch im November. Sprich: Es wird höchste Zeit, schnell noch ein paar Rezepte auszuprobieren und Abwechslung in Ihren Speiseplan zu bringen. Denn Pilze sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. Und wenn sie nicht gerade mit Butter angebraten werden, können sie auch der Figur nichts anhaben – im Gegenteil.
Der Herbst ist die Jahreszeit der Pilze. Obwohl sie als "Fleisch des Waldes" gelten, enthalten Pilze deutlich weniger Eiweiß als beispielsweise ein Steak. Dafür aber viele andere wertvolle Inhaltsstoffe. Sie versorgen den Körper mit essentiellen Eiweißbausteinen (Aminosäuren) und liefern wichtige Ballaststoffe. Einige Pilze enthalten B-Vitamine wie B1 oder B2 sowie Mineralstoffe wie Kalium und Phosphor. Ein Plus für die schlanke Linie: Pilze bestehen zu 90 Prozent aus Wasser und sind sehr kalorienarm.
Wichtig ist, dass Sie die Pilze bald nach dem Kauf oder selber Sammeln zubereiten und nicht zu lange liegen lassen. Apropos selber sammeln: Bekanntlich sind einige Wildpilze giftig. Ein Pilzbestimmungsbuch, die Begleitung eines erfahrenen Sammlers oder der Besuch einer Pilzberatungsstelle (Adressen gibt es bei örtlichen Gesundheitsämtern) ist also Pflicht. Vor dem Zubereiten die Pilze trocken mit einem Küchenpapier reinigen oder nur ganz kurz unter fließendes Wasser halten. Übrigens: Entgegen dem alten Gerücht kann man Reste von Pilzgerichten problemlos aufwärmen.
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