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Aktuell
Zu dick durch das falsche Geschirr?
Fettarm kann fatal sein
Beim Fernsehen knabberten Versuchspersonen Snacks. Die einen mit der Aufschrift “fettarm” versehen, die anderen ohne. Ergebnis: Hatten die Probanden den Eindruck, ihr Snack sei fettreduziert, aßen sie 49% mehr als die Vergleichspersonen.
Optische Täuschungen
Bei einem Buffet wurden flache breite und hohe schlanke Gläser angeboten. Wer sich ein breites Glas nahm, schenkte sich im Schnitt 19% mehr ein. Denn das Gehirn nimmt vertikale Linien im Vergleich zu horizontalen Linien größer wahr. Dadurch lässt es sich von der Form der Gläser täuschen.
Das Esstempo der anderen
Brian Wansink lud Testpersonen zum Keksessen ein und fand heraus, dass manche Menschen sich ihren Tischnachbarn anpassen. Haben diese einen Schnellesser als Nachbarn, essen sie auch schneller und damit mehr.
Gesellschaft macht hungrig
Sitzt man zu zweit statt allein am Tisch, isst man laut Wansink im Schnitt 35% mehr. Zu viert sind es schon über 50%. Und in einer großen Runde mit sieben oder mehr Menschen steigt der Konsum sogar um 96%.
Ablenkung verführt zum Essen
Brian Wansink ließ Studenten fernsehen, gab ihnen Popcorn. Wer eine Stunde fernsah, aß im Schnitt 28 % mehr Popcorn als derjenige, der eine halbe Stunde fernsah.
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