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Erdbeeren: Jetzt kalorienarm naschen
Die Lust auf Süßes lässt sich im Juni ganz kalorienarm in den Griff bekommen, denn jetzt ist Erdbeerzeit. Und der geringe Energiegehalt von 32kcal pro 100g ist nur einer von unzähligen Gründen, sich Hals über Kopf in das rote Früchtchen zu verlieben. Lesen Sie jetzt, welche Vorteile die Erdbeere bietet und wie man sie am besten vernascht.
Eine echte Superbeere
Hätten Sie’s gedacht? Erdbeeren enthalten mehr Vitamin C als Orangen! Isst man über den Tag verteilt 500g der beliebten Beeren, so ist der Tagesbedarf von 300 mg locker gedeckt. Auch mit Folsäure, Riboflavin, Mangan, Eisen, Kalzium und Magnesium können die Früchte aufwarten. Gerade Folsäure hat viele Wellness-Funktionen, so unterstützt eine gute Versorgung unter anderem erholsamen Schlaf, innere Gelassenheit und eine optimistische Stimmung.
Neben Vitaminen und Mineralstoffen liefert die – übrigens mit der Rose verwandte – Erdbeere reichlich Ballast- und sekundäre Pflanzenstoffe, denen ein erheblicher Gesundheitsnutzen nachgesagt wird. Sie sollen unter anderem vor Krebs schützen, das Immunsystem stärken, den Cholesterinspiegel regulieren und Thrombosen vorbeugen. Fast schon erstaunlich also, dass es die kleinen Stars am Obststand gibt und nicht in der Apotheke.
Damit der Nascherei nichts in die Quere kommt
Je frischer Erdbeeren verzehrt werden, desto besser. Denn viele ihrer wertvollen Inhaltsstoffe, etwa die Folsäure, sind licht- und wärmeempfindlich. Außerdem sorgt der Wassergehalt von 90% für eine schnelle Verderblichkeit und macht die Früchte druckempfindlich. Sollten Sie trotzdem einmal mehr Erdbeeren kaufen als sie am selben Tag vernaschen, können Sie diese ungewaschen und abgedeckt 1 bis 2 Tage im Kühlschrank bei 2 bis 6°C aufbewahren.
Ganz wichtig: Früchte mit Druckstellen sollten nicht gelagert werden, da sie leicht Schimmel entwickeln. Ist eine Erdbeere bereits angeschimmelt, genügt das Abschneiden der offensichtlich betroffenen Stelle nicht, sondern die ganze Beere wandert in den Müll. Der hohe Wasseranteil sorgt nämlich dafür, dass sich die Schimmelsporen ungehemmt verteilen, auch wenn sie fürs bloße Auge unsichtbar sind. Auch Erdbeeren mit dunklen, weichen Stellen sollte man nicht mehr essen, da sie bereits Bakterien enthalten könnten.
Gute Erdbeeren kommen nach Möglichkeit aus der Region, eventuell aus ökologischem Anbau, und duften aromatisch. Sie sollten ganz reif sein, da sie nicht nachreifen. Vor dem Verzehr werden die Erdbeeren nur kurz gewaschen und erst danach von ihrem Stiel befreit.
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