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Süß und ungesund: Stiftung Warentest bemängelt Frühstückscerealien
Zum Frühstück ein paar Flakes, Pops oder ein Knuspermüsli und schon hat man die erste gesunde Mahlzeit des Tages eingenommen und ein gutes Gewissen? Nein, leider nicht. Zwar sind Cerealien an sich sehr gesund, denn sie liefern wichtige sattmachende Ballaststoffe. Doch die meisten fertigen Frühstücksmischungen zählen leider nicht dazu. Der Grund: In ihnen steckt viel zu viel Zucker.
Die Stiftung Warentest hat 30 Frühstückscerealien in ihrem test Spezial Kinder und Familie getestet und ist zu keinem guten Ergebnis gekommen. Beliebt bei groß und klein (denn nicht nur Kinder lieben die Frühstücksknabbereien) sind fast alle zu süß. Sie enthalten meist mehr als 25 Prozent Zucker, manchmal sogar bis zu 50 Prozent. Hinzu kommt: Die Frühstückscerealien werden als gesunde Getreidekost beworben. Getreide macht aber oft nur etwas mehr als die Hälfte der Zutaten aus. Dann ist es auch meist kein Vollkorn. Ballaststoffe, die lange satt machen und die Verdauung in Gang halten, fanden die Diät Tester also nur selten.
Fazit: Mischen Sie sich lieber selbst ein gesundes Frühstück aus ungesüßten Haferflocken, Obst, fettarmer Milch und eventuell noch fettarmem Naturjoghurt an. Da haben Sie jede Menge Ballaststoffe und Vitamine und sind lange satt, ohne quälende Heißhungerattacken am Vormittag.
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