**Susanne**
Hallo liebe Freundinnen und Freunde von Diaet.com,
ich kämpfe seit mehr als 20 Jahren gegen meine absolut überflüssigen Kilos.
Dieser "Kampf" ist wirklich nervend und teilweise sehr "hart".
Bei einer Körperlänge von 1,92 wiege ich einmal: bisheriges max. Gewicht 143 Kilos um dann meist nach irgendeiner Kur 12 bis zu 17 Kilos abgenommen zu haben.
Interessant für mich zu beobachten ist das ich jeweils nach einer Kur noch weitere 3 bis 4 Monate abnehme (da haben mich wohl die meist sehr hohen Kurkosten stark motiviert) aber dann geht es leider wieder nach oben mit dem Gewicht - diese Gewichtszunahmen gehen dann immer schneller als beim vorangegangenen Mal
Auch das Höchstgewicht vor der Kur wird meist noch um 3 bis zu 5 Kilos übertroffen.
Irgendwie versuche ich diesen "Teufelkreislauf" des Gewichtes immer und immer wieder zu "durchbrechen".
An Kuren habe ich doch so einige hinter mir:
Ich war gemeinsam mit meiner Frau (die selbst schlank ist) bisher 2 x in der so genannten FX. Mayr Kur in Bad Hofgastein (Österreich).
Kurdauer für mich jeweils 4 Wochen.
Diese Kur war sehr "hart" für mich:
Jeden Morgen musste ich ein bis zu 3 etwa 2 Millimeter "Dicke" Scheiben von einem drei Tage alten Dinkelbrot mindestens 50 Kauen.
Dabei kommt man sich ziemlich "blöde" vor, andererseits und das ist auch logisch zu erklären wird man nach dem dritten bis vierten "Bissen" satt!
Durch das viele ununterbrochene Kauen wird das dünne Dinkelstückchen so eingeschleimt das ein schneller Sättigungsvorgang eintritt.
Probiert es doch einmal selbst aus: Kaut einmal einen Bissen einer alten Semmel oder ähnliches mindestens 50 x - sprecht nicht dabei und macht das einige male hintereinander = das Ergebnis wird sein -Ihr seid Satt-.
Dann wurde in der FX. Mayr Kur auch noch jeden Tag der Bauch (Darm) massiert = nicht unangenehm aber ich glaube auch das da ein wenig "Show dabei ist (allerdings wird behauptet das dies den Darm anregt!).
Jeden Tag musste ich dieses hässlich schmeckende Klaubersalz trinken (damit der Darm vollends gereinigt wird).
Wie auch immer, in der FX. Mayr Kur hat fast jeder natürlich einen starken Gewichtsverlust = ist auch logisch weil man ja wirklich fast nichts isst!
Die Kur ist nicht leicht da kann es im Kurhotel noch so "nobel" sein, also ich habe auf jeden Fall gelitten.
So nach 2 Wochen habe ich immer teilweise starke Kreislaufbeschwerden bekommen (dies ist nicht ungefährlich), auch der Herzrythmus ist irgendwie durch/bei der FX. Mayr Kur in Unordnung geraten.
Nach der letzten Mayr Kur war ich in ärztlicher Behandlung und habe nun Gott sei Dank die aufgetretenen Probleme wieder im "Griff".
Meine Gewichtsabnahme in der FX. Mayr Kur war beim ersten mal 21 Kilogramm und beim zweiten Mal (1 Jahr später) „nur“ 16 Kilogramm.
Diese Kur ist fast eine 0 Diät verbunden mit kompletter Körper – Darmreinigung.
Sie basiert darauf dass viele Krankheiten aus dem Darm heraus entstehen!
Die Kur ist nicht billig = ich habe für 4 Wochen so um die Euro 15.000.- (Kur und Zimmer) bezahlt.
Die Kur ist aber wie erwähnt auch nicht ganz ungefährlich (Kreislauf).
Dann habe ich vor 2 Jahren eine 4 Wochen Mettnau Kur in/bei Radolfszell am Bodensee gemacht.
Diese Kur basiert auf Bewegung.
Natürlich habe zumindest ich dabei stark „gelitten“ weil mir viel an Bewegung „wesensfremd“ ist.
In der Mettnau Kur ist das Ambiente hervorragend, das Personal und die Trainerinnen/Trainer sind auch absolute Spitze.
Die Ärzte dort sind ausgezeichnet.
Allerdings ist es für mich echt mehr als „nervend“ gewesen bereits in der Früh um 7 Uhr mit Gymnastik und weiteren „Körperqualen“ zu beginnen.
Die Kost war vom Geschmack her sehr gut = natürlich habe ich „nur“ 900 Kalorien am Tag erhalten.
Das viel mir teilweise sehr schwer wenn ich bei anderen Kurgästen die nicht Kalorien reduziert waren zugesehen habe wie diese gemeinsam im Saal mit und „Diätlern“ gegessen haben.
Ein klein wenig „doof“ war auch wenn ich von z.B. Hochleistungssportlern oder Beamten wie der GSG9 oder anderen Polizei Einsatztruppen beim Joggen von hinten überholt wurde:
Ich habe mich dabei gefühlt wie ein träger „Elefant“ der von einem „Düsenjet“ überrundet wird.
Als nach 4 Wochen das „sportliche Leid“ ein Ende hatte war ich aber und das muss ich wirklich sagen, körperlich absolut fit!
Die Gewichtsabnahme war nach den 4 Wochen immerhin 11 Kilogramm, dies muss aber anders gesehen werden:
Bei dem täglichen Sport (Schwimmen – Gymnastik – Joggen – Rudern usw…..) baut sich die Muskelmasse stark auf und man verliert gleichzeitig Körperfett.
Muskeln sind aber schwerer als Fett und deswegen hört sich der Gewichtsverlust im ersten Moment nicht sehr hoch an ist aber tatsächlich sehr gut.
Natürlich habe ich auch (nicht nur) durch die Mettnau Kur erkannt dass die Bewegung die vielleicht sogar wichtigste Vorraussetzung zu einer langfristigen Gewichtsabnahme ist!
Aber viel bewegen, das ist halt so gar nicht meine Sache.
Nun ich denke die Mettnau Kur kann ich empfehlen und wer Sport und Bewegung nicht mag (so wie ich) der wird halt dort sanft dazu „gezwungen“.
Fakt ist: nach der Kur war ich top fit und ich habe mich gefühlt als hätte ich 25 Kilos abgenommen.
Nach der Kur in Mettnau war ich dann wie meistens wieder 3 bis 4 Monate „stark“ und das Gewicht ging auch aber sehr langsam nach unten.
Die Mettnau Kur ist auch preislich so meine ich „im grünen Bereich“, also das Preis –Leistungsverhältnis stimmt dort.
Aber irgendwann kommt dann wieder die echt negative Phase (sehr oft zu Feiertagen meist zu Weihnachten) in der die „Umkehrung“ beginnt.
Umkehrung – damit meine ich die Kilos kommen wieder – schnell – unangenehm – ungesund und hässlich.
Natürlich: meine Frau und ich verbringen die Weihnachtsfeiertage meist in den Bergen von Österreich, da riecht vieles nach frisch Gebackenen und bei Süßigkeiten kann ich so gut wie nicht widerstehen.
Ich könnte mich fast ausschließlich von Kuchen – Keksen und sonstigen „Feinden“ ernähren.
Zum Neujahrstag dieses Jahr habe ich mir dann (wie jedes Jahr) vorgenommen dem „süßen Leben“ ab zu schwören, schlank zu werden und vor allem zu bleiben und gesund (zumindest gesünder) zu Leben.
Mein Gewicht zum 1. Januar wusste ich nicht = ich wollte es auch gar nicht wissen aber ich habe schlimmstes befürchtet.
Ich habe mich Körperlich schlecht, faul und träge gefühlt.
Realistisch hatte ich wohl zu diesem Zeitpunkt so um die 143 Kilogramm.
Also: eine Kur musste wieder her.
Bereits ab 1. Januar diesen Jahres habe ich meine „Nahrungsaufnahme“ extrem reduziert im Klartext bedeutete dies für mich keine Süßigkeiten.
Am 5. Januar sind dann Meine Frau und ich in Meran im Palace Hotel zu einer 4 Wochen Kur für mich angetreten.
Diese Kur hat den Namen: Henry Chenot Kur.
Alles extrem „nobel“ und sogar das tägliche Abführmittel wird von Kellnern im Frack unter einer „silbernen Glocke“ serviert.
Ich wurde täglich auf 600 Kalorien gesetzt und ich war sehr überrascht was man aus „lächerlichen“ 600 Kalorien alles machen kann.
Das Essen war natürlich „feinste Sahne“ wenn auch absolut ohne Sahne.
Die Kurabteilung auch sehr edel habe ich sehr schnell in „Gesundheitsfabrik“ umgetauft.
Etwa 100 Kurgäste vor allem aus Russland und Frankreich aber auch der Schweiz (kaum Deutsche) haben sich nach allen Regeln der „Kunst“ verwöhnen lassen.
Auch die Henry Chenot Kur basiert auf einer Reinigung / Entgiftung des Darmes und des ganzen Körpers.
Vieles ist natürlich auch „Show“ bei dieser Kur und die Preise sind exorbitant.
Also für eine 4 Wochen Kur kann man schon leicht mehr als 20.000.- Euro bezahlen (1 Kurgast + 1 Begleitung).
Lustig finde ich auch das der Namensgeber der Kur der französchisch: Orie Cheno` ausgesprochen wird in Spanien geboren ist und eigentlich Henry Chenot ausgesprochen werden sollte, aber „Orie Cheno“ klingt doch „nobler“.
Das Personal und auch die Ärzte sind in Meran sehr gut der Service ist 5 Sterne plus.
Bei den hohen Preisen bleibt einem kaum etwas anderes übrig als abzunehmen, denn sonst kommt man sich ja wirklich wie ein „Vollidiot“ vor = viel bezahlen ohne positives Ergebnis das geht gar nicht.
Also ich habe trotz einer Woche schwere Erkältung in den 4 Wochen immerhin 14 Kilogramm an Gewicht verloren.
Alle Kuren haben natürlich viele verschiedene Behandlungsbereiche (reduzierte Kost – wenn möglich Bewegung – Bauch massieren – Massagen – Packungen – Wassermassagen und so weiter).
Bei der einen Kur ist dieses mehr im Vordergrund bei der anderen Kur etwas anderes.
Aber eines zumindest haben alle Kuren gemeinsam und dabei ist es egal wie teuer die Kur ist:
Bei den Ernährungsberatungen und bei den Arztgesprächen gibt es immer zwei wichtige Ratschläge und diese sind immer gleich:
Mehr bewegen und weniger Essen!
Wenn ich alle Kuren die ich überstanden habe auf diesen einen Satz reduziere, hätte ich auch ohne diese Kuren deutlich an Gewicht verloren.
Heute wo ich euch diese, meine Erfahrungen aufschreibe wiege ich „nur“ 127 Kilogramm (jawohl ich habe wieder den Mut auf die Waage zu gehen), meine Uhr dreht sich am Handgelenk (bald muss ich ein Glied aus dem Band entfernen lassen) und ich fühle mich allgemein viel wohler und frischer.
Ich habe gelernt das es nicht so wichtig ist auf die Waage zu gehen um bei den angezeigten Kilos „zu leiden“, es ist auch nicht wichtig eine Kur nach der anderen zu machen!
Alleine wichtig ist die „geistige Einstellung“ zu seinem Körper und das Wohlbefinden.
Ich weis, dass es auch bei mir noch ein weiter Weg bis zu 110 Kilogramm ist (dieses ist mein Endziel) und ich weis auch nicht, ob ich es schaffe dieses mein Wunschgewicht zu erreichen und auf Dauer zu halten.
Aber ich weis das ich es versuche und das ich seit Januar bei allem was ich mir in den „Mund stecke“ vorher Gedanken mache ob das OK ist.
Ich hoffe das diese Gedankengänge in einigen Wochen so normal werden das ich es selbst nicht einmal merke dass ich über das Essen nachdenke.
Liebe Freundinnen und liebe Freunde ich habe auch aufgehört laufend über mein Gewicht und die Diäten und oder Kuren oder ähnliches mit anderen Menschen zu sprechen, nein ich denke das ich diese Bekannten und Freunde mit den immer gleichem Thema gelangweilt habe.
Ich habe jetzt eine „Devise“ nicht darüber reden sondern es einfach tun!
Ich weis nicht wie es bei mir auf Dauer (und nur die Langfristigkeit ist wichtig) ausgeht (Aufgeben bis auf kurzzeitige „Aussetzer“ werde ich sicher nicht) aber ich weis das ich euch allen viel Erfolge und dies dauerhaft bei euerem Gewichtsverlust wünsche.
Ich wünsche euch allen und auch mir für immer ein „leichteres Leben“!
Es ist toll dass Ihr bei dem Portal diaet.com so aktiv mitmacht und ich freue mich wirklich riesig das diaet.com durch die vielen Mitgliederanmeldungen und die aktiven Mädels, Damen Jungs und Herren größer und größer (nicht „dicker und dicker“) wird.
Ich werde euch nach verstreichen von einigen Wochen über das dann neue Ergebnis (Erfolg oder Misserfolg) auf demlaufenden halten.
Liebe Grüße an alle, euer Heinz v. S-W
ich kämpfe seit mehr als 20 Jahren gegen meine absolut überflüssigen Kilos.
Dieser "Kampf" ist wirklich nervend und teilweise sehr "hart".
Bei einer Körperlänge von 1,92 wiege ich einmal: bisheriges max. Gewicht 143 Kilos um dann meist nach irgendeiner Kur 12 bis zu 17 Kilos abgenommen zu haben.
Interessant für mich zu beobachten ist das ich jeweils nach einer Kur noch weitere 3 bis 4 Monate abnehme (da haben mich wohl die meist sehr hohen Kurkosten stark motiviert) aber dann geht es leider wieder nach oben mit dem Gewicht - diese Gewichtszunahmen gehen dann immer schneller als beim vorangegangenen Mal
Auch das Höchstgewicht vor der Kur wird meist noch um 3 bis zu 5 Kilos übertroffen.
Irgendwie versuche ich diesen "Teufelkreislauf" des Gewichtes immer und immer wieder zu "durchbrechen".
An Kuren habe ich doch so einige hinter mir:
Ich war gemeinsam mit meiner Frau (die selbst schlank ist) bisher 2 x in der so genannten FX. Mayr Kur in Bad Hofgastein (Österreich).
Kurdauer für mich jeweils 4 Wochen.
Diese Kur war sehr "hart" für mich:
Jeden Morgen musste ich ein bis zu 3 etwa 2 Millimeter "Dicke" Scheiben von einem drei Tage alten Dinkelbrot mindestens 50 Kauen.
Dabei kommt man sich ziemlich "blöde" vor, andererseits und das ist auch logisch zu erklären wird man nach dem dritten bis vierten "Bissen" satt!
Durch das viele ununterbrochene Kauen wird das dünne Dinkelstückchen so eingeschleimt das ein schneller Sättigungsvorgang eintritt.
Probiert es doch einmal selbst aus: Kaut einmal einen Bissen einer alten Semmel oder ähnliches mindestens 50 x - sprecht nicht dabei und macht das einige male hintereinander = das Ergebnis wird sein -Ihr seid Satt-.
Dann wurde in der FX. Mayr Kur auch noch jeden Tag der Bauch (Darm) massiert = nicht unangenehm aber ich glaube auch das da ein wenig "Show dabei ist (allerdings wird behauptet das dies den Darm anregt!).
Jeden Tag musste ich dieses hässlich schmeckende Klaubersalz trinken (damit der Darm vollends gereinigt wird).
Wie auch immer, in der FX. Mayr Kur hat fast jeder natürlich einen starken Gewichtsverlust = ist auch logisch weil man ja wirklich fast nichts isst!
Die Kur ist nicht leicht da kann es im Kurhotel noch so "nobel" sein, also ich habe auf jeden Fall gelitten.
So nach 2 Wochen habe ich immer teilweise starke Kreislaufbeschwerden bekommen (dies ist nicht ungefährlich), auch der Herzrythmus ist irgendwie durch/bei der FX. Mayr Kur in Unordnung geraten.
Nach der letzten Mayr Kur war ich in ärztlicher Behandlung und habe nun Gott sei Dank die aufgetretenen Probleme wieder im "Griff".
Meine Gewichtsabnahme in der FX. Mayr Kur war beim ersten mal 21 Kilogramm und beim zweiten Mal (1 Jahr später) „nur“ 16 Kilogramm.
Diese Kur ist fast eine 0 Diät verbunden mit kompletter Körper – Darmreinigung.
Sie basiert darauf dass viele Krankheiten aus dem Darm heraus entstehen!
Die Kur ist nicht billig = ich habe für 4 Wochen so um die Euro 15.000.- (Kur und Zimmer) bezahlt.
Die Kur ist aber wie erwähnt auch nicht ganz ungefährlich (Kreislauf).
Dann habe ich vor 2 Jahren eine 4 Wochen Mettnau Kur in/bei Radolfszell am Bodensee gemacht.
Diese Kur basiert auf Bewegung.
Natürlich habe zumindest ich dabei stark „gelitten“ weil mir viel an Bewegung „wesensfremd“ ist.
In der Mettnau Kur ist das Ambiente hervorragend, das Personal und die Trainerinnen/Trainer sind auch absolute Spitze.
Die Ärzte dort sind ausgezeichnet.
Allerdings ist es für mich echt mehr als „nervend“ gewesen bereits in der Früh um 7 Uhr mit Gymnastik und weiteren „Körperqualen“ zu beginnen.
Die Kost war vom Geschmack her sehr gut = natürlich habe ich „nur“ 900 Kalorien am Tag erhalten.
Das viel mir teilweise sehr schwer wenn ich bei anderen Kurgästen die nicht Kalorien reduziert waren zugesehen habe wie diese gemeinsam im Saal mit und „Diätlern“ gegessen haben.
Ein klein wenig „doof“ war auch wenn ich von z.B. Hochleistungssportlern oder Beamten wie der GSG9 oder anderen Polizei Einsatztruppen beim Joggen von hinten überholt wurde:
Ich habe mich dabei gefühlt wie ein träger „Elefant“ der von einem „Düsenjet“ überrundet wird.
Als nach 4 Wochen das „sportliche Leid“ ein Ende hatte war ich aber und das muss ich wirklich sagen, körperlich absolut fit!
Die Gewichtsabnahme war nach den 4 Wochen immerhin 11 Kilogramm, dies muss aber anders gesehen werden:
Bei dem täglichen Sport (Schwimmen – Gymnastik – Joggen – Rudern usw…..) baut sich die Muskelmasse stark auf und man verliert gleichzeitig Körperfett.
Muskeln sind aber schwerer als Fett und deswegen hört sich der Gewichtsverlust im ersten Moment nicht sehr hoch an ist aber tatsächlich sehr gut.
Natürlich habe ich auch (nicht nur) durch die Mettnau Kur erkannt dass die Bewegung die vielleicht sogar wichtigste Vorraussetzung zu einer langfristigen Gewichtsabnahme ist!
Aber viel bewegen, das ist halt so gar nicht meine Sache.
Nun ich denke die Mettnau Kur kann ich empfehlen und wer Sport und Bewegung nicht mag (so wie ich) der wird halt dort sanft dazu „gezwungen“.
Fakt ist: nach der Kur war ich top fit und ich habe mich gefühlt als hätte ich 25 Kilos abgenommen.
Nach der Kur in Mettnau war ich dann wie meistens wieder 3 bis 4 Monate „stark“ und das Gewicht ging auch aber sehr langsam nach unten.
Die Mettnau Kur ist auch preislich so meine ich „im grünen Bereich“, also das Preis –Leistungsverhältnis stimmt dort.
Aber irgendwann kommt dann wieder die echt negative Phase (sehr oft zu Feiertagen meist zu Weihnachten) in der die „Umkehrung“ beginnt.
Umkehrung – damit meine ich die Kilos kommen wieder – schnell – unangenehm – ungesund und hässlich.
Natürlich: meine Frau und ich verbringen die Weihnachtsfeiertage meist in den Bergen von Österreich, da riecht vieles nach frisch Gebackenen und bei Süßigkeiten kann ich so gut wie nicht widerstehen.
Ich könnte mich fast ausschließlich von Kuchen – Keksen und sonstigen „Feinden“ ernähren.
Zum Neujahrstag dieses Jahr habe ich mir dann (wie jedes Jahr) vorgenommen dem „süßen Leben“ ab zu schwören, schlank zu werden und vor allem zu bleiben und gesund (zumindest gesünder) zu Leben.
Mein Gewicht zum 1. Januar wusste ich nicht = ich wollte es auch gar nicht wissen aber ich habe schlimmstes befürchtet.
Ich habe mich Körperlich schlecht, faul und träge gefühlt.
Realistisch hatte ich wohl zu diesem Zeitpunkt so um die 143 Kilogramm.
Also: eine Kur musste wieder her.
Bereits ab 1. Januar diesen Jahres habe ich meine „Nahrungsaufnahme“ extrem reduziert im Klartext bedeutete dies für mich keine Süßigkeiten.
Am 5. Januar sind dann Meine Frau und ich in Meran im Palace Hotel zu einer 4 Wochen Kur für mich angetreten.
Diese Kur hat den Namen: Henry Chenot Kur.
Alles extrem „nobel“ und sogar das tägliche Abführmittel wird von Kellnern im Frack unter einer „silbernen Glocke“ serviert.
Ich wurde täglich auf 600 Kalorien gesetzt und ich war sehr überrascht was man aus „lächerlichen“ 600 Kalorien alles machen kann.
Das Essen war natürlich „feinste Sahne“ wenn auch absolut ohne Sahne.
Die Kurabteilung auch sehr edel habe ich sehr schnell in „Gesundheitsfabrik“ umgetauft.
Etwa 100 Kurgäste vor allem aus Russland und Frankreich aber auch der Schweiz (kaum Deutsche) haben sich nach allen Regeln der „Kunst“ verwöhnen lassen.
Auch die Henry Chenot Kur basiert auf einer Reinigung / Entgiftung des Darmes und des ganzen Körpers.
Vieles ist natürlich auch „Show“ bei dieser Kur und die Preise sind exorbitant.
Also für eine 4 Wochen Kur kann man schon leicht mehr als 20.000.- Euro bezahlen (1 Kurgast + 1 Begleitung).
Lustig finde ich auch das der Namensgeber der Kur der französchisch: Orie Cheno` ausgesprochen wird in Spanien geboren ist und eigentlich Henry Chenot ausgesprochen werden sollte, aber „Orie Cheno“ klingt doch „nobler“.
Das Personal und auch die Ärzte sind in Meran sehr gut der Service ist 5 Sterne plus.
Bei den hohen Preisen bleibt einem kaum etwas anderes übrig als abzunehmen, denn sonst kommt man sich ja wirklich wie ein „Vollidiot“ vor = viel bezahlen ohne positives Ergebnis das geht gar nicht.
Also ich habe trotz einer Woche schwere Erkältung in den 4 Wochen immerhin 14 Kilogramm an Gewicht verloren.
Alle Kuren haben natürlich viele verschiedene Behandlungsbereiche (reduzierte Kost – wenn möglich Bewegung – Bauch massieren – Massagen – Packungen – Wassermassagen und so weiter).
Bei der einen Kur ist dieses mehr im Vordergrund bei der anderen Kur etwas anderes.
Aber eines zumindest haben alle Kuren gemeinsam und dabei ist es egal wie teuer die Kur ist:
Bei den Ernährungsberatungen und bei den Arztgesprächen gibt es immer zwei wichtige Ratschläge und diese sind immer gleich:
Mehr bewegen und weniger Essen!
Wenn ich alle Kuren die ich überstanden habe auf diesen einen Satz reduziere, hätte ich auch ohne diese Kuren deutlich an Gewicht verloren.
Heute wo ich euch diese, meine Erfahrungen aufschreibe wiege ich „nur“ 127 Kilogramm (jawohl ich habe wieder den Mut auf die Waage zu gehen), meine Uhr dreht sich am Handgelenk (bald muss ich ein Glied aus dem Band entfernen lassen) und ich fühle mich allgemein viel wohler und frischer.
Ich habe gelernt das es nicht so wichtig ist auf die Waage zu gehen um bei den angezeigten Kilos „zu leiden“, es ist auch nicht wichtig eine Kur nach der anderen zu machen!
Alleine wichtig ist die „geistige Einstellung“ zu seinem Körper und das Wohlbefinden.
Ich weis, dass es auch bei mir noch ein weiter Weg bis zu 110 Kilogramm ist (dieses ist mein Endziel) und ich weis auch nicht, ob ich es schaffe dieses mein Wunschgewicht zu erreichen und auf Dauer zu halten.
Aber ich weis das ich es versuche und das ich seit Januar bei allem was ich mir in den „Mund stecke“ vorher Gedanken mache ob das OK ist.
Ich hoffe das diese Gedankengänge in einigen Wochen so normal werden das ich es selbst nicht einmal merke dass ich über das Essen nachdenke.
Liebe Freundinnen und liebe Freunde ich habe auch aufgehört laufend über mein Gewicht und die Diäten und oder Kuren oder ähnliches mit anderen Menschen zu sprechen, nein ich denke das ich diese Bekannten und Freunde mit den immer gleichem Thema gelangweilt habe.
Ich habe jetzt eine „Devise“ nicht darüber reden sondern es einfach tun!
Ich weis nicht wie es bei mir auf Dauer (und nur die Langfristigkeit ist wichtig) ausgeht (Aufgeben bis auf kurzzeitige „Aussetzer“ werde ich sicher nicht) aber ich weis das ich euch allen viel Erfolge und dies dauerhaft bei euerem Gewichtsverlust wünsche.
Ich wünsche euch allen und auch mir für immer ein „leichteres Leben“!
Es ist toll dass Ihr bei dem Portal diaet.com so aktiv mitmacht und ich freue mich wirklich riesig das diaet.com durch die vielen Mitgliederanmeldungen und die aktiven Mädels, Damen Jungs und Herren größer und größer (nicht „dicker und dicker“) wird.
Ich werde euch nach verstreichen von einigen Wochen über das dann neue Ergebnis (Erfolg oder Misserfolg) auf demlaufenden halten.
Liebe Grüße an alle, euer Heinz v. S-W