Sani23
Liebe Eve!
Zunächst einmal wollt ich dir wegen der Wohnung etwas Mut machen!! :-) Ich bin auch erst 23 bzw. als ich 20 war bin ich ausgezogen und hatte auch keine Arbeit bzw. ich mache eine schulische Ausbildung, bei der man ich noch Geld zahlen muss, statt etwas zu bekommen. Ich habe damals aufgrund eines psychologische Gutachtens, dass mir bestätigte, dass ich zusammen mit meiner Mama nicht gesund werden kann und das es zum erlernen der Selbstverantwortung für mich von immenser bedeutung ist allein zu wohnen, Hartz4 bewilligt bekommen.
Ich bin da nicht gerade stolz drauf, aber es war der einzige Weg und er hat funktioniert.
Das nur mal so zum Thema unter 25 Jahren und nicht ausziehen können, als ein klienr Hoffnungsschimmer!
Ich denke, dass du während des Klinikaufenthaltes sehr, sehr vie lernen wirst über dich und deine Einstellung zu dir und deiner Familie, so wie maelle schon sagt. Letztendlich, egal was deine Familie dir angetan hat, egal wie ungerecht das ist und wieviele Verletzungen in deiner Seele sind, nur DU kannst dir helfen, nur DU wirst entscheiden können wie du sein möchtest und nur DU wirst daran arbeiten können so zu werden. Frei von deinen Essstörungen, freier von deinen Ängsten, frei von deinem Hass auf deine Familie, was auch immer nur DU wirst es ändern können und glaub mir mit ganz, ganz viel starkem Willen und durchhaltevermögen, dass man immer wieder aufs neue aufbaut, wenn man den Willen hat geht es!!! Ehrlich!! bei mir ists auch tausend mal besser als zu vielen, vielen anderen zeiten!! Nicht perfekt, aber irgendwann wird das, da bin ich mir sicher - aus dem einfachen rund, weil ich as WILL!!!!!!!!!!!!
Eine andere Sache die ich dir raten kann und die du in der Klinik wahrscheinlich auch erleben wirst ist dir liebe Mensche zu suchen die um dich sind!! Du schriebst, dass du "nicht mehr so nervig bist, wie früher"... ich würde die Gedanken daran versuchen wegzuschieben! ich weiß nicht was du in diesem Bereich für negative Erfahrungen in diesem Bereich gemacht hast, was du zu hören bekommenhast vonMitmenschen.
Aber vielleicht hilft es dir zu hören, dass ich mich an einen Situation so mit 14 Jahren erinnere wo meine damaligen Freundinnen mir auch vorwarfen, dass ich das mit den Essstörungen und dem Ritz-"suizid"versuch nur gemacht hatte um mich in den Mittelpunkt zu stellen, um aufmerksamkeit zu bekommen. damals war ich natürlich unglaublich verletzt und beleidigt und enttäuscht vo diesen Vorwürfen. Später jedoch ist mir dann allerdings bewußt geworden, dass doch Wahrheit in dieser Aussage liegt. Ja, ich brauchte aufmerksamkeit!! Ich war auf der Suche nach Hilfe und nach akzeptanz und wußte keinen Weg den zu finden... natürlich begründen sich die Essstörungen nicht in dieser Ausmerksamkeitssuche, aber in der Art wie ich es damals ausgelebt habe schon - sodass es andere nämlich mitbekommen haben...
Daraufhin habe ich nach Wegen gesucht um mir anderweitig aufmerksamkeit zu holen, eine Art die positiv und anerkannt ist - ich habe mit schauspiel angefangen. Zum einen eine wunderbare Art im Mittelpunkt zu stehen
zum anderen gut für den Geist, zum dritten spielt die Figur und das aussehen auf der Bühne, also das Gewicht keine Rolle, es gibt einige nicht dünne Schauspieler und es geht ja vielmehr u das spiel, das was man rüber bringt, man bekommt anerkennung und ich habe dort Menschen kennengelernt, die zum einen das selbe interesse hatten und die mich mochten.
Ob es nun Schauspiel ist was dir liegt, sei natürlich al dahi gestellt, aber ich glaubedu soltest dir ganz dringend etwas suchen wo du anderen menschen begegnest, dir unabhängig von deiner Figur bestätigung holst für das was dich ausmacht (was ja in jedem Fall mehr ist als dein Körper und so wie du schreibst ist 100%ig ganz viel liebenswertes in dir), wo du ablenkung findest von deinen Problemen und wo du Freunde finden kannst.
Du schreibst du hast keine Freunde, schau wo du welche finden kannst, versuche deine Ängste zu überwinden, dass du jemandem auf die nerven gehen könntest, schau wie du sein möchtest und geh irgendwohin wo dich noch iemand wirklich gut kennt und erfinde dich neu!!!!! das geht, ich hab es selber erlebt, nicht nur beim Schauspiel sondern auch zu beginn meiner Ausbildung... Ich in ein Mensch der gern Aufmerksamkeit aht, dass ist ok, solang man die richtigen Mittel einsetzt um diese zu bekommen, dass war zumindest meine Erfahrung!! Und findet man Menschen, die einen mögen, dann geht alles andere, der Kampf gegen die Essstörung, der Kampf gegen die Kilos, der Weg zur selbstfindung auch viel einfacher, ebstimmt und ich denke WIRKLICH, das DU DAS SCHAFFEN KANNST!
weißt du eigentlich wozu du beruflich lust hättest? GIbt es da etwas was dich interessiert? oder andersrum was du gänzlich ausschließen kannst?? das sind Wege um anzufangen tätig zu werden :-) (zumindest Wege die ich gegagen bin und die mir geholfen haben) Denn arbeit ist schon wichtig, nicht nur für das Geld und den sozialen Status klar, dass zählt natürlich auh, aber vor allem auch wieder für die bestätigung!!! - ichw ar nach dem ABi n halbes jahr arbeitslos, weil ich kein Studienplatz bekommen hatte, dass war eine grausame Zeit für mich, weil ich nichts hatte, dass mich ausgefüllt hat)
Ich komme übrigens aus Hamburg, der guten alten, wunderschönen Hafenstadt
wo kommst du her?
Ich bin gespannt auf deine nächste Antwort und ich freu mich echt drauf! Du schreibst wirklich schön, da liest man immer gerne!!
Bis ganz bald!! mit ganz vielen lieben Grüßen
Sani
Zunächst einmal wollt ich dir wegen der Wohnung etwas Mut machen!! :-) Ich bin auch erst 23 bzw. als ich 20 war bin ich ausgezogen und hatte auch keine Arbeit bzw. ich mache eine schulische Ausbildung, bei der man ich noch Geld zahlen muss, statt etwas zu bekommen. Ich habe damals aufgrund eines psychologische Gutachtens, dass mir bestätigte, dass ich zusammen mit meiner Mama nicht gesund werden kann und das es zum erlernen der Selbstverantwortung für mich von immenser bedeutung ist allein zu wohnen, Hartz4 bewilligt bekommen.
Ich bin da nicht gerade stolz drauf, aber es war der einzige Weg und er hat funktioniert.
Das nur mal so zum Thema unter 25 Jahren und nicht ausziehen können, als ein klienr Hoffnungsschimmer!
Ich denke, dass du während des Klinikaufenthaltes sehr, sehr vie lernen wirst über dich und deine Einstellung zu dir und deiner Familie, so wie maelle schon sagt. Letztendlich, egal was deine Familie dir angetan hat, egal wie ungerecht das ist und wieviele Verletzungen in deiner Seele sind, nur DU kannst dir helfen, nur DU wirst entscheiden können wie du sein möchtest und nur DU wirst daran arbeiten können so zu werden. Frei von deinen Essstörungen, freier von deinen Ängsten, frei von deinem Hass auf deine Familie, was auch immer nur DU wirst es ändern können und glaub mir mit ganz, ganz viel starkem Willen und durchhaltevermögen, dass man immer wieder aufs neue aufbaut, wenn man den Willen hat geht es!!! Ehrlich!! bei mir ists auch tausend mal besser als zu vielen, vielen anderen zeiten!! Nicht perfekt, aber irgendwann wird das, da bin ich mir sicher - aus dem einfachen rund, weil ich as WILL!!!!!!!!!!!!
Eine andere Sache die ich dir raten kann und die du in der Klinik wahrscheinlich auch erleben wirst ist dir liebe Mensche zu suchen die um dich sind!! Du schriebst, dass du "nicht mehr so nervig bist, wie früher"... ich würde die Gedanken daran versuchen wegzuschieben! ich weiß nicht was du in diesem Bereich für negative Erfahrungen in diesem Bereich gemacht hast, was du zu hören bekommenhast vonMitmenschen.
Aber vielleicht hilft es dir zu hören, dass ich mich an einen Situation so mit 14 Jahren erinnere wo meine damaligen Freundinnen mir auch vorwarfen, dass ich das mit den Essstörungen und dem Ritz-"suizid"versuch nur gemacht hatte um mich in den Mittelpunkt zu stellen, um aufmerksamkeit zu bekommen. damals war ich natürlich unglaublich verletzt und beleidigt und enttäuscht vo diesen Vorwürfen. Später jedoch ist mir dann allerdings bewußt geworden, dass doch Wahrheit in dieser Aussage liegt. Ja, ich brauchte aufmerksamkeit!! Ich war auf der Suche nach Hilfe und nach akzeptanz und wußte keinen Weg den zu finden... natürlich begründen sich die Essstörungen nicht in dieser Ausmerksamkeitssuche, aber in der Art wie ich es damals ausgelebt habe schon - sodass es andere nämlich mitbekommen haben...
Daraufhin habe ich nach Wegen gesucht um mir anderweitig aufmerksamkeit zu holen, eine Art die positiv und anerkannt ist - ich habe mit schauspiel angefangen. Zum einen eine wunderbare Art im Mittelpunkt zu stehen
zum anderen gut für den Geist, zum dritten spielt die Figur und das aussehen auf der Bühne, also das Gewicht keine Rolle, es gibt einige nicht dünne Schauspieler und es geht ja vielmehr u das spiel, das was man rüber bringt, man bekommt anerkennung und ich habe dort Menschen kennengelernt, die zum einen das selbe interesse hatten und die mich mochten.Ob es nun Schauspiel ist was dir liegt, sei natürlich al dahi gestellt, aber ich glaubedu soltest dir ganz dringend etwas suchen wo du anderen menschen begegnest, dir unabhängig von deiner Figur bestätigung holst für das was dich ausmacht (was ja in jedem Fall mehr ist als dein Körper und so wie du schreibst ist 100%ig ganz viel liebenswertes in dir), wo du ablenkung findest von deinen Problemen und wo du Freunde finden kannst.
Du schreibst du hast keine Freunde, schau wo du welche finden kannst, versuche deine Ängste zu überwinden, dass du jemandem auf die nerven gehen könntest, schau wie du sein möchtest und geh irgendwohin wo dich noch iemand wirklich gut kennt und erfinde dich neu!!!!! das geht, ich hab es selber erlebt, nicht nur beim Schauspiel sondern auch zu beginn meiner Ausbildung... Ich in ein Mensch der gern Aufmerksamkeit aht, dass ist ok, solang man die richtigen Mittel einsetzt um diese zu bekommen, dass war zumindest meine Erfahrung!! Und findet man Menschen, die einen mögen, dann geht alles andere, der Kampf gegen die Essstörung, der Kampf gegen die Kilos, der Weg zur selbstfindung auch viel einfacher, ebstimmt und ich denke WIRKLICH, das DU DAS SCHAFFEN KANNST!
weißt du eigentlich wozu du beruflich lust hättest? GIbt es da etwas was dich interessiert? oder andersrum was du gänzlich ausschließen kannst?? das sind Wege um anzufangen tätig zu werden :-) (zumindest Wege die ich gegagen bin und die mir geholfen haben) Denn arbeit ist schon wichtig, nicht nur für das Geld und den sozialen Status klar, dass zählt natürlich auh, aber vor allem auch wieder für die bestätigung!!! - ichw ar nach dem ABi n halbes jahr arbeitslos, weil ich kein Studienplatz bekommen hatte, dass war eine grausame Zeit für mich, weil ich nichts hatte, dass mich ausgefüllt hat)
Ich komme übrigens aus Hamburg, der guten alten, wunderschönen Hafenstadt
wo kommst du her?Ich bin gespannt auf deine nächste Antwort und ich freu mich echt drauf! Du schreibst wirklich schön, da liest man immer gerne!!
Bis ganz bald!! mit ganz vielen lieben Grüßen
Sani