Essstörungen!!!

Poysoneve
Also ich habe ein Problem das ich seit Jahren an Esstörungen leide.
Das sieht in etwa so aus das ich Bullemie, Magersucht, und Essscuht in einem habe.
So das ich über Jahre immer wieder nur ab und zugenommen habe und jetzt das letzte jahr nur zugenommen das ich inzwischen bei einer Größe von 1,80m 125Kg wog.
Wobei ich inzwischen wieder 4Kg abgenommen habe aber ohne Störung.
Ich würde gerne Leute mit dem selben Problem kennenlernen.

Ich mache jetzt seit 2 Wochen wiedermal Weight Watschers und habe wo. 4Kg abgenommen.
Und ich habe auch endlich nach sehr langer Zeit das Gefühl, das ich es diesmal über längere Zeit durchhalten werde, da ich noch nicht erbrochen habe und noch nicht das Gefühl gehabt ezwas Süßes zu benötigen oder eine Essatacke zu starten.
Und hoffe natürlich das dass diesmal anhällt.
Denn ich will nicht wieder zunehmen und nur noch geusnd abnehmen.
Weil bei mir im Kopf aht ein Schalter klick gemacht das ich über längeren Zeitraum langsam abnehmen muss und fange langsam an das zu akzeptieren.

Wem geht es genasuo oder ging es so mit Essstörungen oder ehemaligen???

Wäre schön wenn sich jemand meldet und mir ein wenig beihilft, damit ich jemaden hab mit dem ich darüber sprechen kann.

Ach ja ich bin 21!
maelle
Hallo Eve!

Erstmal Glückwunsch, dass du auf dem Weg der Besserung bist! blumen
Ich schreibe dir, weil ich Ähnliches durchgemacht habe. Aber meine schlimmste Bulemie-Phase habe ich zum Glück hinter mir und auch ich war lange bei WW angemeldet, im Moment mache ich das Programm allerdings zuhause weiter, weil mir der Beitrag ganz schön hoch ist.
Ich habe damals erst wieder angefangen, ans Abnehmen zu denken, als ich mich relativ gesund fühlte, um mich nicht so unter Druck zu setzen. WW halte ich aber für eine gute Methode, da man auch mal was ungesundes essen kann, wenn mans durch Sport oder Ernährung ausgleicht.
Was mich oft traurig stimmt ist, dass ich immer noch nicht völlig entspannt mit dem Thema Essen umgehen kann, und das nach ettlichen Jahren. Und auch der eine oder andere Anfall ist mir immer mal wieder untergekommen. Aber ich habs dann akzeptiert, habe versucht, herauszufinden, mwarum es passiert ist und habe drauf geachtet, dass es mir nicht mehr passiert.
Und genau wie du war ich auch während meiner Bulemie recht moppelig.
Ich wünsch dir auf jeden Fall ganz viel Erfolg und Kraft (denn die wirst du jetzt brauchen!)
M.
Poysoneve
Vilen Dank erstmal!
Also bei mir war das so das ich das Thema Bullemie bei mir nie richtig verstanden habe, das heißt das mir jetzt fast hundert Prozent klar geworden ist, das ich das eigentlich garnicht genieße was ich in solchen Momenten mache und es nur rein aus einer SAucht mache, nicht weil extremen Appetit auf etwas Süßes oder so habe.
Und dazu kommt das ich mich vor fetigen Essen extrem ekele, was bei mir schon immer so war.
Das ist doch komicsh doer nicht?
Auch ich habe immernoch Ausrutscher allerdings war der ltzte vor 3 Wochen und jetzt wenn mir das in den SInn kommt zu tun, denke ich soweit weiter das ich mich in dem Moment wo ich es tue ganricht wohl fühle mich nicht entspannen kann und auch nichst davon genießen kann.
Zumal ist das auch auf Dauer sehr teuer, wenn man ne Attacke hat und erstaml für 10€ oder so Lebensmittel kaufen geht die man danach nicht merh sehen kann und welche ja nicht merh vorhanden sind.

Wäre schön wenn du mir nochmal schrieben würdest.
maelle
Hallo Eve,

ich kann deine Gefühle während so eines Anfalls sehr gut nachvollziehen. Zum Ende meiner akuten Essstörungsphase habe ich immer mehr gemerkt, dass es mir nicht in erster Linie ums Essen geht, sondern dass ich eine wahnsinnige Leere in mir mit dem Essen füllen wollte und mich im wahrsten Sinne des Wortes alles angekotzt hat.
Ich habe allerdings immer Essen bevorzugt, dass ich eigentlich gerne mag und mir nicht gegönnt habe.
Wenn ich das Gefühl bekomme, dass ich eine Essanfall haben muss, sage ich mir z.B.: Ok, ich darf das, aber vorher trinke ich erstmal in Ruhe einen Tee oder nehme ein Bad und wenn ich das dann gemacht habe, ist die Sucht nicht mehr so stark für den Moment und ich möchte garnicht mehr.
Das mit dem Geld versteh ich total, ich will garnicht nachrechnen, wieviele Euro bzw. D-Mark ich im wahrsten Sinne des Wortes schon das Klo hinuntergespühlt habe....
Wir können uns gerne schreiben, ich finde es total schön, sich in so einem Forum auszutauschen und auf jemanden trifft, der ähnliche Probleme hat wie ich.
Gruß, M.
Poysoneve
Das ist schön das du dazu Lust hast!

Also momentan sieht es bei mir zumindest so aus das ich das im Griff habe, nur habe ich jetzt z.B lltzte Woche nur 1,5Kg abgenommen.
Ich weiß eigentlich müsste ich total glücklich über den Erfolg sein, zumal ich krnak im Bett lag und mich nicht viel bewegen konnte.
Aber das trifft totala uf mich zu, wie früher soviel wie möglich in so wenig Zeit wie möglich abzunehmen.
Aber ich weiß das es nicht gut ist und heute gehe ich schwimmen.
Ich bin im November auf der Hochzeit mienr Cousine in Spanien eingeladen und bis dahin muss ich min. noch 36kilo abnehmen.
Aber das ist noch so viel Zeit bis dahin und wenn ich es wirklich schaffen sollte abzunehmen wäre ich richitg stolz auf mich.

HAst du eigentlich noch Essstörungen oder Übergewicht oder so?
Ich würde am Liebsten Leute finden die mit mir abnehmen wollen und mit mir zusammen Sport machen.
Ich habe keine Freuden mehr da ich den KOntakt abgebrochen habe.
Ich will mein komplettes Leben umstellen und dagehört sowas nunmal dazu, denn das war alles nicht der goldige Umgang für mich.
Ich werde bald für 6 Wochen in eine psychosomathische Klinik gehen und freue mich auch richtig drauf.

Was hällst du von so kliniken?
Und dürfte ich dich fragen wo du her kommst?
Sani23
Einen sunderschönen guten mittag ihr lieben!
Ich lese gerade eure Beiträge und bin immer wieder aufs neue erstaunt, wenn ich so etwas lese, dass es soviele Menschen gibt, die ähnlich verquere Gedanken haben im Bezug aufs essen und sich selber wie ich.
ich bin jetzt 23 Jahre alt und habe seit nun schon 10 Jahren Bulimie...
es gibt immer Phasen in denen es schlimmer oder besser ist, aber so sehr mein Verstand auch diesen irrsinn begreift, so einfach ist es dochauf die gwohnten Mechanismen zurückzugreifen, wenn mal wieder alles drunter und drüber läuft.

Nachdem ich ca.5 Jahre in Therapie war, habe ich erfassen können, wann diese Zeitpunkte da sind, dieses Bedürfniss sich regelrecht gegen diese ganze Welt auszukotzen, seine Wut, seine Frustration, sei es auf sich und seine Figur oder auf MItmenschen, die einen mal wieder nicht so behnadeln wie man es sich wünscht, auf diesem Wege rauszulassen.
Natürlich der komplett falsche Weg, welchem rational dekendem und annähernd intelligentem Wesen ist das nicht klar, aber es ist so einfach... so fühlt es sich zumindest an...
Welch eine Lüge, denn es gibt glaube ich kaum etwas was schwieriger ist als seine Sucht dauerhaft zu überwinden, den WILLEN durchzuhalten sich von seinem Zwang zu befreien.

Ich persönlich wünsche jedem der betroffen ist, diesen Weg zu finden, diese Sucht zu überwinden.

Ich habe auch gerade damit angefangen mit Weight watchers anzufangen, allerdings aus kostengründen auch zuhause. Meine Mama hatte das damals gemacht und super abgenommen, doch das war in einer meiner schlimmsten Essstörungszeiten, wo es mir nicht begreiflich war, dass man mit Nahrung abnehmen kann.

Nun bin ich dabei mich darauf einzulassen. Bin dabei mir kleine realistische Ziele zu stecken, bis Ende März 5 Kilo und bis zum 17. August 2007 nochmal 5 Kilo (da heiratet nämlich meine Mutter und ich würde sehr gerne wieder in ein Kleid passen :-) ) und dieses mal auf einem Weg der dem Körper nicht schadet, auf einem Weg der mich dazu bewegt, mich auf vernünftige Weise mit Nahrung und Essen zu befassen und eine positive ErnährungsUmstellung oder besser ErnährungsEinstellung zu Folge hat.

Ich würde mich sehr über Antwort freuen. Über jemanden der diesen Weg auch geht und sich austauschen will, sei es Gedanken, Motivation oder Rezeptvorschläge ;-)

So verbleibe ich ersteinmal mit diesen vielen Worten

Einen sonnigen Tag
Eure Sani allesgut
maelle
Hallo Eve,

Glückwunsch zu den 1,5 Kilo! Ich bin schon happy, wenn ich nur eines pro Woche schaffe. Hoffentlich übernimmst du dich nicht mit den 36 Kilo bis November, aber ich drück dir die Daumen.
Ich bin nicht mehr massiv dick, 80 kg auf 1,78 m. Wenn ich 79 wiege, habe ich einen bmi unter 25, ENDLICH nicht mehr übergewichtig *freu*
Ich kann dich gut verstehen, dass du dich auf den Klinikaufenthalt freust! Ich war nicht in einer Klinik, aber ich habe in Selbsthilfegruppen viel positives gehört. Viele Frauen haben das Gefühl genossen, viel Ruhe und Zeit für sich zu haben, sich auf das Problem zu konzentrieren und daran zu arbeiten. Außerdem ist man dort unter lauter Gleichgesinnten und Fachleute, die halbwegs wissen, wie es in einem aussieht, fordern und kümmern sich um einen. Wovor ich Angst hätte, wäre, dass ich im Alltag dann nicht mehr so gut klarkommen würde, weil der Unterschied zum realen Leben so groß wäre.
Dasmit den Freunden geht mir leider ähnlich, während meiner Krankheit habe ich viele Kontakte abgebrochen und es fällt mir immer noch schwer, Kontakte zu knüpfen...
Ich komme übrigens aus Berlin.

@sani:Prima, dass du auch auf einem guten Weg bist, auf gesundem Weg abzunehmen. Ich sehe WW auch eher als Ernährungsumstellung als als Diät...
Rezepte gibts auch unter dem Rezepte-Thread (ist immer so viel Schreiberei)
Aber wenn ich mal nix zu schreiben hab, werde ich hier eines reinstellen :-)

So, und jetzt gibts ESSEN!
Bis denne, M.
Poysoneve
Das ist5 super lieb von dir, du lebst ja in der komplett anderen Richtung ich komme aus der Nähe von Köln.

Mir gehts jetzt wieeder total schlecht, weil ich grade zum Mittag Nudeln mit Spinat gegessen habe was ja sehr gesund ist und danach 1 Döschen Fruchtdrink, so ein dickflüssiges Zeug was ich voll lecker finde und solnage ich ja meine Punkte nicht überschreite ist egal was ich esse oder trinke solange ich mich nicht nur von so Zeug ernähre.

Aber ich lebe bei meiner MUtter und da musste natürlich ihrerseits wieder ein Kommentar her vonwegen ich breuchte sowas doch nicht weil ich doch abnehmen wollte und davon würde man ja nur zunehmen.

Dann habe ich ihr knallhart gesagt das genau aus diesem Gründen ich krnak geworden bin, weil man es anderen Menschen nie Recht machenh kann.
Denn ich habe ihr schon tausend mal erklärt das ich essen kann was ich will, nur kapiert sie das nicht und dann kommen immer nur solcehr KOmmentare.
Ich habe ihr auch gesagt das ich in Zukunft niemals auf solche DInge verzichten möchte, aber die ist da so versessen weil sie selebr nie gerne Süßes gegessen aht und für uns daher auch nie gekauft hat.

Was haeb ich dann gemacht? ich bin auf KJlo und hab alles erbrochen, aber nur aus Protest damit sie mal anfängt zu verstehen wie es mir in solchen Momenten geht.
Aber ich denke das hat eh keinen Sinn.
Ich habe den Psychologen alles geschildert und gesagt solange ich mit iht zusammen lebe bekomme ich mein Leben nie im Griff.

Weil ich auch versuche zu sagen das solche Kommentarre eigentlich nur das Gegenteil abrichten und ich dann automatsich mehr esse.

Deswegen bin ich grade so geladen...............
Sani23
liebe Eve! Ich kann echt verstehen was du beschreibst! Die Ursachen der Essstörungen liegen meißtens in der Familie - bei mir war es so, weil meine Mama selber immer mit sich, ihrer Ernährung, und ihrer Figur gekämpft hat, solange ich denken kann, da habe ich das übernommen irgendwie, nur noch extremer.

Ich denke der Klinikaufenthalt wird dir sehr helfen dich zu lösen von den Konflikten während des Essens, von solchen Situationen wie du sie beschrieben hast und dich auf dich zu besinnen. Dann wirst du irgendwann nciht mehr kotzen müssen, aus Protest.

Zumindest wünsche ich dir von ganzem Herzen, dass du es schaffst zu dir zu finden und deinen gesunden Weg zu gehen! Das ist schwer aber machbar und DU PACKST DAS!!!!!

liebe, aufmunternde grüße allesgut

Sani
Poysoneve
Vielen vielen lieben Dank, das ist sehr lieb von dir.

Ja meine Familie die haben eben alle etwas gegen Übergewichtige Menschen meine Bruder steht total auf Hungerhacken den war ich selbst mit Klediergröße 40 noch zu fett wie er damals zu mir sagte.
Mein Vater sagte immer nur ich sei faul und sole meinen Arsch bewegen obwohl er und meine Mutter der eigentliche Auslöser dafür waren das ich jetzt krank bin.
Ja und meine Mutte sieht das bis heute anders, sie hat noch nie in ihrem Leben ne Diät machen müsen weil sie immer schlank war und sowieso nie gern süß gegessen hat und sacht dann ganz einfach also ob es so easy wäre nimm ab esws nicht mehr soviel.
Das heißt ich soll auf eine Person hören die nie in ihrem Leben hungern musste und es auch agrnicht verstehen kann wenn man sich mal abends vor die Gltze hängt und ne Tüte Chips futtert weil sie es nicht mag.
Ich mag selber auch keine stark übergewichtigenb Menschen da bin ich ehrlich weil ich meinen Körper kenne und dieser mich ankotzt und wenn mir ne Ffrau mit 150kilo dann erzählt sie fidnet sich sexy und ist glücklich dann könnt ich kot.... ehrlich
Poysoneve
Ach ja an dich sani ich würde mich freuen wenn du dich unserer Gesprächsrunde beteiligts, denn je mher Leute mit dem selben Problem sich asutauchen je festigender ist es denke ich.
Also freu ich mich wieder von dir zu hören
Sani23
HI eve!
Hab gleich zweimal von dir zu lesen gehabt, wie süß!! :-)
Wie gesagt, die liebe Familien! Bei mir allerdings ist es halt so gewesen, dass meine mum halt immer mit einigen pfunden zuviel gekämpft hat und ich irgendwie immer Angst hatte auch mal so auszusehen!! Da geht es mir nämlich auch so wie dir, dass es mir nicht begreiflich ist wie man sich WOHL FÜHLEN kann mit zuvielen kilos, denn meinem Schöhnheitsideal entspricht das ja nun so gar nicht und ich!!
(Bitte nicht falsch verstehen,w er das liest!! Die Persönlichkeit ist entscheident ob ein Mensch liebenswert ist, nicht der Körper, dass seh auch mit einem etwas verrückten Schönheitsidela so. Un meine Maßstäbe gelten nur für mich!)
Andererseits denke ich, dass es ja sein kann, dass sich Menschen doch wirklich wohl fühlen, und wenn das so ist, haben sie meinen Neid. Das ich mich mal richitg wohl gefühlt habe mit mir und meinem Körper liegt schon solange zurück, dass quasi 0 erinnerungen daran existieren! Es muss einfach toll sein mit sich und allem was dazu gehört im reinen zu sein... das irgendwann zu erreichen... irgendwie scheint mir das für mich wie eine utopie scheint... aber irgendwann da bin ich mir sicher wrde ich das schaffen!! alleine schon weil ich will und bisher eigentlich alles früher oder später erreicht habe was ich wollte!!

wieviel wiegst eigentlich im MOment? und wo möchtest du hin?? oder hab ich das irgendwo überlesen? bin manchmal doch ein wenig schusselig... :-) dann tuts mir leid!

auf jedenfall tausche ich mich gerne aus! freu mich über antwort!

Lg Sani
dreamer
haben essstörungen auch was mit missbrauch zu tun oder geriet man durch ne diät darein?
Poysoneve
An Sani!

Ich wiege zz. bei 1,80 120Kg habe aber vorher 125 gewogen und schon 5 kg abgenommen.
Ich habe es mit 16 Jahren von 114 auf 78kg runter geschafft weil ich sie mir runtergrhungert habe und meine Familie war ja ach so stolz auf mich, und als ich sagt wie ich das anstelle waren sie ja so entäuscht...
Aber irgentwie habe ich bie heute bei meiner Mutter das Gefühl das es ihr nur recht ist egal wie ich abnehme hauptsache ich nehme ab.
Denn wie ich über Vorgestern schrieb das ich wegen meiner Mutter beuwusst gebrochen habe.
Hat sie anschließend so getan als wäre nichst gewesen und als hätte sie nichst davon mirbekommen, das kann jawohl nicht war sein oder.

Ich bin entsetzt, denn anscheinend trotz so extrremen Schönheitswahn ist mein Bruder der einzige der mich extrem davor warnt damit weiter zu machen.

Was ein zusammenhalt, die Gesundheit der Tochter ist wohl nicht so wichtig wie das sie aussieht wie ein topmodel.
Denn ich bin jetzt bald 22 und mit 16 hatte ich fast Traummaße und sie war ja ach so stolz obwhl ich kaum etwas gegessen habe, kann das etwa normal sein?

Und wie war es bei dir genau?
Was wiegst du denn und wie sieht dein Idealsgewicht aus?
Ich selber finde sehr schöank ekelig und sehr dick auch unter die 75kg will ich niemals kommend as reicht mir voll und ganz und wenn ich auf 80 komme auch.
Poysoneve
An dreamer!

Meistens kommen essstörungen erstmal durch Diäten weil man ja dadurch nicht genug abnimmt denken sich die Leute dann und wenn die Familie dann auch noch Druck auf dich ausübt wird es nur noch schlimmer so wie es bei mir war.
dreamer
danke! ich finde das problem ist, dass man sich optisch immer noch zu dick sieht und sagt.... noch paar kilos, dann sehe ich bestimmt super-schlank aus.

die eltern merken garnicht, wie man abnimmt. (dumm)

hab ne frage an euch.
wenn ich mich z.b. mit meiner mutter streite oder soo, dann sagt mir mein gehirn... such dir etwas spitzes ( messer, schere...) und lass es bluten.
manchmal mach ich das und manchmal nicht.
Sani23
HI eve!

Das mit diener Family ist echt krass! Ich weiß gar nicht wie ich dir beschreiben soll wie leid mir das tut!!!! sm0002 Ich meine sich selbst schon nicht wohl zu fühlen ist sowieso schon scheiße, aber dann noch nicht einmal unterstützung von der Mutter zu spüren...
Das einzige was ich dir dazu raten kann, ist dich von deiner Mutter zu distanzieren und deinen eigenen Weg zu gehen! Dass ist schwer, vor allem solange man noch zuhause wohnt. Oder einmal wirklich mit ihr zu reden!!!! Ich weiß nict wie das bei euch ist, aber glaubst du nicht, dass es vielleicht möglich wäre, dass du dich mal mit ihr zusammen setzt und ihr einfach mal alles erzählst, wie die Dinge in den letzeten Jahren bei dir angekommen sind, wie du dich fühlst und sie fragst ob es ihr wirklich so egal ist was du tust.
Vielleicht weiß sie einfach auch überhaupt nicht damit umzugehen und das anscheinende desinteresse ist bloß pure hilflosigkeit?! Und bevor sie sich damit auseinandersetzten muss schließt sie lieber die Augen... So nachdem Motto, was ich nicht sehe, muss ich mich auch nicht mit befassen?
Das ist bestimmt ein schwerer Weg, aber das Gespräch und die Konfrontation schadet dir und deinem Körper nicht so schwer, wie ständige Kotzattacken um deiner Mutter zu bestrafen oder besser gesagt, um ihr zu demonstrieren, was sie mit ihrem desinteresse anrichtet... zumal sie ja nicht darauf eingeht...

Eve, DU bist wichtig und dein gefühl - sag dir das jeden Tag!!

Bei mir wars etwas anders, als bei dir.
Ich war mit 12 Jahren 3Wochen in einem Krankenhaus, wegen einer operation und während des Aufenthalts habe ich damals eine Magersüchtige (sie war damals 15) kennengelernt, die wegen Zwangsernährung in der Klinik war. Mit der hatte ich ziemlcih viele Gespräche und habe mich sozusagen inspirieren lassen. Da ich schon als kleineres Kind immer etwas mopelig war, wie man so schön sagt, und mir immer hänselein anhören musste, waren diese Gespräche wie Benzin in ein Feuer zu gießen. Hinzu kam dann noch ein Bericht aus der BRAVO... über Bulimi und so probierte ich diesen Weg einfach aus - was folgte war in den folgenden Jahren ein ständiger Wechsel aus Hungern und kotzen... ich nahm 10 Kilo ab, dann wieder 8 Kilo zu die dann wieder runter mussten... Die reinste Tortur für meinen Körper, aber das war mir egal.

Meine Familie reagierte relativ schnell. Da meine Mum und ich in einer dreiZimmer Wohnung damals wohnten, bekam sie nach kurzer Zeit mit von meinen Kotzereien und versuchte einen Therapieplatz für mich zu bekommen.
Nachdem ich mit 13Jahren dann noch einen Suizidversuch (der allerdings eher meine HIlflosigkeit ausdrücken sollte, als wirklich das Ziel evrfolgte mich ins jenseits zu befördern) unternommen hatte, klappte das mit der Therapie, dann recht schnell, da mit Depressionen schneller etwas zu bekommen war, als mit nicht lebensbedrohlichen Essstörungen.

Ich war dann 6 Jahre in therapeutischer Behnadlung, wo ich sehr sehr viel über mich und meine Beziehung zu meiner Familie lernen konnte.
Dadurch, dass meine Mama allein mit mir war und immer alles wirklich wunderbar gemeistert hat, fühlte ich mich überfordert und andererseits angewiedert von ihr und ihrem Aussehen (wie ich schrieb, war sie immer schon etwas übergewichtig)... Es war ein Zwiespalt zu ihr zwischen Respekt, Stolz, Bewunderung und der Wunsch anders zu sein als sie, in jeder Hinsicht - dünn, schwächer, damit ich beschützt werde von der Welt und nicht wie sie alles allein meistern muss, angekotzt im warsten sinne allem.

Naja, so kam das alles bei mir zustande... Heute bemühe ich mich Tag für Tag nicht rückfällig zu werden, aber es ist doch immer noch schwierig, auch nach alll den Jahren... Zum Glück hat sich meine Einstellung zu meiner Mum verändert, die Gründe warum ich heute zu altbewährten Mechanismen greife, hängen von anderen Dingen ab - Beziehungskrise, Verlustängste, Stress im Alltag, der Blick in den Spiegel böse etc.

MOmentan wiege ich bei einer größe von 1,58m 55kg. Ich weiß, dass das Normalgewicht ist und auch eigentlich in Ordnung, aber ich träume halt von meinem Gewicht von 48kg, seit jeher und ich will einfach versuchen es dieses mal zu schaffen auf einem ordentlichen Weg... Endlich mal :-)

Freu mich von dir zu hören!! Freue mich immer von dir zu hören und versuche gern irgendwie zu unterstützen! Du schaffst das, durchzuhalten!! Bestimmt!!! allesgut

Ganz liebe Grüße
Sani
Sani23
@ dreamer!
Ich kann dir nur sagen, geh diesem Bedürfniss nicht nach!!!!!!! Such dir Hilfe, jemandem zum reden, wenn es dir scheiße geht, schreib hier ins Forum, aber verletz dich nicht selbst!! Du schadest dir unendlich mehr als nur die Schnitte und kommst irgendwann nicht mehr anders zurecht als auf diesem Weg, weil du nicht mehr weißt, wie du dich anders spüren sollst, keinen anderen Weg um die weh tuenden Gedanken in deinem Kopf zu überdecken!!

Geh laufen, such dir etwas, dass dir Spaß und Freude bringt, such dir HILFE!!

Lg und alles gute

Sani
Poysoneve
Ich freue mich auch immer wieder von dir zu hören und deine Ratschläge tun mir gut.

Das ist echt ein harter Weg den du durgemacht hast und anscheinend immernoch nicht ganz überwunden hast, ich wünsche dir dabei auf jedenfall ganz viel Glück und Erfolg.

Ja ich habe schon tausend mal versucht mit meiner Mutter über diese Probleme zu reden.
Erfolglos!
Denn sie tut in den Momenten immer so als würde sie alles total gut verstehen, aber kurze Zeit später bekomme ich meine Probleme zum Vorfurf gemacht.
Ich mache meiner Mutter Vorwürfe und auch den rest der Familie, weil es so ist.
Ich wünschte ich klönnte die Sache anders begründen aber ledier ist es so.
Und da ich zu meinen Vater keinen Kontakt habe und meinen Brudfer nur sehr selten sehe und ihn vorallem erst vor ein paar Woche erzählt habe was ich für starke Essstörungen ich habe ( Er war übrigens baff und stolz zugleich weil ich es ihm so locker erzählt habe)
bekommt nunmal meine Mutter alles ab und gibt mir die Schuld an allem.
Sie gibt mir immer die Schuld an allem, denn sie will nicht begreifen das sie sehr vieles falsch gemacht hat.
Sie dreht einfach alles um und begründet es damit, das ich doch jetzt alt genug sei um mich um sich selbst zu kümmern und es nicht merh an ihr läge.
Aber Psychologen sagen alle es klar das ich ne psychische Störung habe die familiär bedingt ist und die kann man nicht einfach so von heute auf morgen verschwinden lassen.
Heißt soviel wie ich bin natürlich für mich selbst verantwortlich aber die Wunden die ich durch meine gesammte Vergangenheit trage um die muss ich jetzt selber kämpfen.
Meine Familie hat meine Gesundheit kaputt gemacht und ich muss jetzt dafür zahlen, das ist doch wirklich hart.

Wenn ich in der KLinik bin bekomme ich eine Sozialarbeiterin die sich darum kümmern wird das ich so schnell wie möglich ausziehen kann.
Da ich erklärt habe solange ich mit meiner Mutter zusammen lebe werde ich nie gesund.
Und die sehen das genauso.
Aber da ich arbeitslos bin und unter 25 steht mir so leider keine Wohnung zu.
Das heißt das die andere Menschen drum kümern müssen.

SChlimm genug das ich nicht arbeiten gehen kann.
Denn jahrelang habe ich geglaubt ich sei einafch nur zu faul und bekomme mein Leben nicht in den Griff.
Aber nach sehr viel machdenken und drüber reden mit Leuten die Ahnung haben.
Habe ich eine extreme Perönlichkeits und Anpassungsstörung die zu den Esssörungen hinzu kommen, was ja auch irgentwie naheliegend ist bei den Umständen die ich hatte.
Ich hatte auch nie Freunde und konnte nie allein sein was ich bis heute nicht kann.
Wobei ich nicht merh so anhänglich bin und so sehr nerve wie früher und und nicht zwangsläufig nach Kontakten suche.
Oder das ich früher eine extreme Aufmerksamkeit benötigte um glücklich zu sein.
Habe ich heute auch noch aber nicht merh so schlimm es ist viel besser geworden.

Ich hoffe bald wieder von dir zu hören, und freue mich jetzt schon drauf.

Ich würde dich wenn es für dich kein Problem ist fragen wo du her kommst?

LG Jenny!
maelle
Hallo Jenny,

(hab mich so lang nicht gemeldet, weil ich ne wichtige Prüfung hatte).
Deine Therapeutin hat Recht, du musst so schnell wie möglich bei deiner Familie ausziehen!
Vielleicht kannst du ja nach der Therapie in eine Essgestörten-WG ziehen, eine Freundin von mir hat das gemacht, weil sie von ihrem Vater zuhause so fertiggemacht wurde. Ich finde deine Einstellung deinen Eltern gegenüber problematisch. Sicher hat deine Mutter einiges falsch gemacht, aber dein Vater hat dadurch, dass er dich nicht unterstützt und dir nicht den Rücken gestärkt hat, mindestens genausoviel Mist gebaut. Aber wenn du die Gründe für deine ES herausgefunden hast (z.B. in einer Therapie in der Klinik, in die du bald gehst) musst du aufhören, dein Scheitern anderen in die Schuhe zu schieben (auch wenn sie es verdient haben), sondern in die Zukunft sehen und dir überlegen, was DU tun kannst, damit DEIN Leben wieder schöner wird. Sicher ist dir viel Ungerechtigkeit wiederfahren, und ich will das auch nicht herunterreden. Trotzdem bist du der Gestalter deiner Zukunft. Halt die Ohren steif!

Gruß, M.

P.S.: Wann gehst du denn in die Klinik?